> Home > Services > Archiv > Projekte in der Sekundarstufe > Schuljahr 2007 / 2008 > Shanghai erkunden

Deutsch-Französisches Projekt: Shanghai erkunden

Vormittags werden Schüler in der Metro von Shanghai gesehen? Fünfzig Zehnjährige belagern die Huaihai Lu und machen den Yu-Garden unsicher?

Am Shanghaier Bund unterhalten sich deutsche Kinder mit französischen Kindern über englische Gebäude? An der Schule wird eine viersprachige Zeitschrift verteilt? Was steckt hinter all diesen Fragen? Ganz einfach: Das gemeinsame Projekt der Klassen CM2B der EFS und der 5a der DSS, das den außerschulischen Lernort einmal in den Vordergrund gerückt hat.

 

Mit dem Ziel, dass ihre Schüler mehr über die Stadt, in der sie zur Zeit leben, erfahren, organisierten Madame Xu und Frau Posselt ein über das ganze Schuljahr laufendes Projekt, in dessen Mittelpunkt drei Exkursionen standen. So lernten die Kinder das Metrosystem von Shanghai und Sehenswürdigkeiten in den jeweiligen Stadtteilen kennen. Sie besuchten einzelne Stadtviertel und beschäftigten sich mit europäischen Einflüssen in der Bauart von Shanghaier Häusern sowie mit chinesischer Architektur. Zudem wurde die Geschichte Shanghais näher beleuchtet.

All ihre Erkenntnisse hielten die Kinder bei jedem Ausflug schriftlich und in Form von Bildern und Fotos fest, sodass zu jedem Thema eine Zeitschrift entstand, die an die Klassen beider Schulen ausgeteilt wurde, um auch den Mitschülern die Erlebnisse in Shanghai näher zu bringen. Dabei brachten die Schüler alle Sprachen ein, die sie bei ihren Erkundungen benötigt hatten. Sie schrieben Berichte in deutscher und französischer Sprache, erstellten gemeinsam englische Bildunterschriften und fügten chinesische Schriftzeichen hinzu. Bravourös, wie die Kinder bei dem Sprachenmischmasch den Überblick behielten!

„Ganz nebenbei“ ging es in dem Schuljahr natürlich auch darum, sich besser kennenzulernen. Gemischte Arbeitsgruppen, gemeinsames Picknick und ein von den Schülern selbst initiiertes  Fußballspiel trugen dazu bei.

Fazit: Die deutsch-französische Zusammenarbeit war ergiebig und des Öfteren hört man ein „Hello“, wenn sich die neuen Bekannten auf dem Flur begegnen.