> Home > Services > Gesundheit/Erste Hilfe > Ansteckende Erkrankungen

Ansteckende Erkrankungen


Hand-Mund-Fuß-Krankheit

In China kommen immer wieder Fälle einer Viruserkrankung vor, die allgemein unter dem Namen „Hand-Mund-Fuß“-Krankheit bekannt ist. Diese ansteckende Krankheit ist vor allem unter Kindern im Baby- und Kleinkindalter verbreitet und zeigt die folgenden Symptome: Fieber, Hautausschlag, Entzündung der Mund- und Scheidenschleimhaut, Appetitlosigkeit, Hals- und Kopfschmerzen.


Ein Präventions- und Maßnahmenplan speziell zur Hand-Mund-Fuß-Krankheit finden Sie hier.

Warzen

Umgang mit Warzen im Schwimmunterricht: Immer wieder treten bei Kindern und Jugendlichen Warzen auf. In diesem Fall ist eine Behandlung durch einen Arzt notwendig. Die Teilnahme am Schwimmunterricht ist möglich, wenn die Warze schon zuhause mit wasserfesten Pflastern abgeklebt wird. Das Tragen von Badeschlappen ist aus Präventionsgründen im Schwimmbad grundsätzlich sinnvoll.

Wurmbefall

Auch Wurmerkrankungen können in Kindergärten oder Schulen auftreten. Hier hin Shanghai haben wir bisher nur wenige Fälle regristrieren können, die leicht und mit wenig Aufwand zu bekämpfen waren. Falls sie den Verdacht haben, dass ihr Kind Würmer hat, suchen Sie unbedingt einen Arzt auf, um eine eventuelle Erkrankung abklären zu lassen. Falls sich der Verdacht bestätigt, bitten wir sie auch die Schule zu informieren, damit wir entsprechende Hygienemaßnahmen ergreifen können.

Auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung erhalten sie unter diesem Link weitere Informationen. 

Vogelgrippe

Das Wort „Vogelgrippe“ ist eher in der Umgangssprache gebräuchlich und bezeichnet eine Erkrankung des Geflügels durch Influenzaviren. Meist ist damit aber die Geflügelpest gemeint, die durch hochpathogene Influenza A-Viren (Grippe-Viren) vom Subtyp H5 oder H7 hervorgerufen werden kann. Das Virus ist seit 100 Jahren bekannt, kommt weltweit vor und hat in Zugvögeln sein Erreger-reservoir. Es hat keine Ähnlichkeit mit den Erregern von SARS. Überträger sind vor allem Wildvögel, die Hausvögel und auch Schweine anstecken können.

Bei Geflügelpest besteht ein Ansteckungsrisiko für Menschen nach gegenwärtigem Informationsstand nur bei sehr engem Kontakt (Schlachtung, Tierpflege, Geflügelmarkt) zu lebenden Hühnern. Der Erreger wird vor allem über Kot und Sekrete der Hühner übertragen.

Das Virus überlebt abhängig von Temperatur und Feuchtigkeit beispielsweise in Flüssigmist 105 Tage, Kot 30 bis 35 Tage bei 4° C, 7 Tage bei 20° C.
Internationale Flugreisende sollten darüber informiert sein, dass auch kleine Mengen von Geflügelfleisch und Geflügelerzeugnissen während Quarantänezeiten grundsätzlich nicht eingeführt werden dürfen.

Die Symptome beim Menschen sind ähnlich einer typischen Grippe: Fieber, Husten sowie Halsentzündung. Es entwickelt sich schnell eine ernstzunehmende Lungenentzündung mit Lungenversagen (ARDS).

  • Zeit zwischen Exposition und Beginn der Krankheitszeichen beträgt etwa 2-4 Tage
  • Hauptsymptome sind Luftnot, Husten und Fieber über 38.0°Celsius
  • Röntgenaufnahmen der Lunge zeigen unspezifische, diffuse Infiltrationen
  • Blutuntersuchungen zeigen eine deutliche Verminderung der Lymphozyten


Diagnose:

Die Diagnose ist schnell und sicher mittels Blutuntersuchung zu stellen.

Persönlicher Schutz

Viren lassen sich zuverlässig mit Hitze abtöten. Daher ist es ratsam, Geflügelfleisch vor Verzehr zuverlässig zu erhitzen. Das Fleisch muss mind. 8-10 min einer Temperatur von mindestens 75 Grad ausgesetzt sein. Damit diese Bedingung auch im Inneren beispielsweise nahe zum Knochen eingehalten wird, ist das gesamte Fleisch deutlich länger dieser Hitze auszusetzen! Der Verzehr von durchgegartem Vogelfleisch und gekochten Eiern ist unbedenklich.
Verzehr von Geflügelfleisch setzt die Zubereitung in der Küche voraus. Hier ist eine Infektion mit Hühnerpest nicht gänzlich auszuschließen. Der Verzicht auf Zubereitung ist der sichere Weg, eine Infektion auszuschließen. Handhygiene ist schon aufgrund Salmonellen-Infektion ein MUSS.

Kontakte zu lebendem Geflügel und Wasservögeln ist strikt zu meiden. Vorsichtige meiden Märkte und Restaurant-Küchen, da nicht immer mit Einhaltung der Schutzmassnahmen zu rechnen ist. Der Kauf tiefgefrorenen Fleisches birgt vergleichbares Risiko wie bei Frischfleisch. Tiefkühl-Temperaturen konservieren die Viren ideal. Wer auf Geflügelfleisch verzichten will, sollte somit auch Tiefkühl-Ware meiden.

Medikamentöse Therapie

Laut WHO ist zur Zeit unklar, ob Medikamente mit den Inhaltsstoffen Oseltamivir und Zanamivir (Handelsname: Tamiflu) gegen H7N9 wirksam sind.

DISCLAIMER

Diese Informationen wurden nach umfangreichen Recherchen insbesondere bei der Bundezentrale für gesundheitliche Aufklärung und der WHO sorgfältig zusammengestellt. Aufgrund der Aktualität können diese Informationen nur einen ersten Überblick über die Thematik bieten - insbesondere ersetzen diese Informationen keine ärztliche Beratung.