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Herzlich Willkommen an der Grundschule der DS Shanghai EuroCampus

Das Team der Grundschule der DS Shanghai EuroCampus


Unsere Grundschule versteht sich als wichtiges Bindeglied zwischen Kindergarten und Sekundarstufe. Gleichwohl ist sie eine eigene Schulform mit einem eigenen Lehrplan, einer eigenen Pädagogik.

Im Mittelpunkt aller unterrichtlicher Arbeit stehen die persönliche Entwicklung und die Lernentwicklung des einzelnen Kindes. Dies ist unser Ausgangspunkt: Die Schule orientiert sich an dem derzeitigen Entwicklungsstand des Kindes und Schülers. Das heißt, der Schüler muss nicht den zeitlichen Zwängen des Systems folgen, sondern das System passt sich den Bedürfnissen des Schülers an. Unterstützt werden wir dabei von unserem hervorragenden Förderteam.

Um die Übgergänge vom Kindergarten in Grundschule von der Grundschule in die Sekundarstufe möglichst fließend zu gestalten, kooperieren wir eng mit Vorschule und Sekundarstufe. Die Vorschüler gestalten mit Grundschülern gemeinsame Unterrichtsprojekte. Vorschulerzieher unterrichten Kunst, Sport oder Musik in den ersten Klassen, Grundschullehrkräfte bieten Mathematik-, Deutsch- und Sportunterricht in der Vorschule an und unterstützen die Kindergartenerzieherinnen im Bereich der Sprachförderung und Deutsch als Fremdsprache. Der folgende Schritt der „Einschulung“ ist dann nur noch ein selbstverständlicher Wechsel in ein schon bekanntes Umfeld.

Um den individuellen Entwicklungen Rechnung zu tragen, die bei Kindern oft in „Schüben“ und nicht exakt prognostizierbar verläuft, haben wir das Konzept der „Kombiklasse“ entwickelt. Traditionell werden die Kinder einmal pro Jahr ausschließlich nach den Sommerferien eingeschult. Dadurch kommen fast alle Kinder „zu früh“ oder „zu spät“ in die Schule, nur für die wenigsten ist das Einschulungsdatum der „richtige“ Zeitpunkt. Aus diesem Grund hat die Kombiklasse keinen festgelegten Einschulungszeitpunkt.

Den individuellen Entwicklungsspannen von einigen Monaten wird die Grundschule an der DS Shanghai EuroCampus im Rahmen ausgezeichneter Binnendifferenzierungsmöglichkeiten und relativ kleiner Klassenstärken von maximal 22 Schülern pro Klasse gerecht.
Es kommt jedoch vor, dass Kinder schon sehr viel früher als zum Zeitpunkt der Einschulung die Schulreifekriterien erfüllen. Diese Kinder können in der Kombiklasse sofort eingeschult und absolut individuell unterrichtet werden und verbleiben dort, bis sie in eine der anderen ersten, zweiten oder dritten (!) Klassen wechseln können. Eine Wartezeit bis zum offiziellen „Einschulungstag“ entfällt. Auch Kinder, die ein nach deutschen Maßstäben schulpflichtiges Alter erreicht haben, jedoch einige Schulreifekriterien noch nicht erfüllen, haben in der Kombiklasse im Rahmen einer individualisierten Lernumgebung bessere Voraussetzungen für einen erfolgreichen Schulstart.

Ein weiterer Übergang erfolgt für die Kinder nach der 4. Klasse. Bis dahin wird in der Grundschule im Rahmen des Klassenlehrerprinzips unterrichtet. Dieses ermöglicht eine sehr flexible Einteilung der Unterrichtseinheiten durch die Klassenlehrkraft, die mit mindestens 14 Wochenstunden die Kernfächer Deutsch, Mathematik und Sachunterricht erteilt. Die Schüler sind in ihrem Klassenraum „zu Hause“ und haben in der Klassenlehrkraft eine feste Bezugsperson als Ansprechpartner für alle schulischen Belange.

Das Klassenlehrerprinzip weicht im fünften Schuljahr dem Fachlehrerprinzip. Die Schüler haben nun bis zu 10 verschiedene Lehrkräfte und einen Klassenlehrer, der gewöhnlich „nur“ ein bis zwei Stunden pro Tag in der Klasse ist. Auch die Stundentafel ist breiter angelegt, die Kinder haben mehr Stunden und mehr Unterrichtsfächer als noch in der Grundschule. Das Curriculum wechselt von dem der Grundschule in das eines achtjährigen Gymnasiums mit einer einjährigen Orientierungsstufe.

Die Grundschule versucht in Kooperation mit der Sekundarstufe diesen Wechsel für die Schüler so „weich“ wie möglich zu gestalten. Durch einen erhöhten Fachlehrereinsatz im vierten Schuljahr gewöhnen sich die Kinder im Vorfeld bereits ein wenig an einen verbindlichen 45-Minuten Takt. In den Kernfächern Mathematik und Deutsch sind die Lehrpläne angeglichen. Überflüssige Wiederholungen im fünften Schuljahr können so vermieden und wichtige fachliche Voraussetzungen im vierten Schuljahr vorbereitet werden.
Darüber hinaus begleitet der Klassenlehrer der vierten Klasse „seine“ Schüler in der Regel in einem Hauptfach auch noch im fünften Schuljahr. Neben wichtigen Informationen, die im vierten Schuljahr gesammelt und an die Sekundarstufenlehrkräfte weitergegeben werden, wird hier die Weitergabe wichtiger Entwicklungsdaten gewährleistet, die schlussendlich eine wichtige Hilfe für Schüler, Eltern und Lehrer sein werden, eine den Schülern gerechte Schulform am Ende der Klasse 5 zu finden. Darüber hinaus unterrichten Sekundarstufenlehrer Sport in der Klasse 4.