Civil Rights Movement Project: Achtklässler stellen aus

Mit einer Ausstellung der besonderen Art endete in diesem Schuljahr das Civil Rights Movement Project der 8. Klassen. Im Sideroom der Piazza waren vom 11. bis 18. Januar 2019 die Ergebnisse von rund drei Wochen fächerübergreifender Arbeit im Englisch- und Musikunterricht zu sehen - und vor allem zu hören. In Dauerschleife zeigten dort mit Kopfhörern ausgestattete Laptops verschiedene Präsentationen. Im Mittelpunkt standen dabei Songs, die die afroamerikanische Bürgerrechtsbewegung in den Vereinigten Staaten thematisieren, wie „Freedom Highway“ von The Staple Singers, Otis Spanns „Blues For Martin Luther King“ oder „The Times They Are a-Changin'" von Bob Dylan. Aufgabe der in mehrere Kleingruppen aufgeteilten Schülerinnen und Schüler war es, sich mit diesen auseinanderzusetzen und in einen historischen Kontext zu bringen. Dazu beschäftigten sie sich auch mit den Biographien der jeweiligen Künstler.

Angewandt wurde bei der Erarbeitung die aus Japan stammende Pecha-Kucha-Methode, eine Vortragstechnik, bei der in einer Gesamtzeit von 6,40 Minuten 20 zu einem eingesprochenen Text passende Bilder bzw. Folien jeweils für 20 Sekunden eingeblendet werden.

Das Civil Rights Movement beschreibt den Kampf der Afroamerikaner in den USA gegen Unterdrückung und soziale Ungerechtigkeit. Weltweite Aufmerksamkeit erlangte die Bewegung in ihrer Hochphase in den 1950er- und 60er-Jahren vor allem durch den Baptistenpastor und Bürgerrechtler Martin Luther King.

sm/PR


Fotos © DS Shanghai