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EuroCampus sieht Schwarz-Gelb: BVB mit Roman Weidenfeller zu Besuch

Die Stimmung in der Piazza war vorfreudig angespannt: Von der Grundschule bis zur Sekundarstufe warteten die Schüler auf Fußball-Weltmeister Roman Weidenfeller und auf Maskottchen Emma. Nach einigen „High Five“ mit der Biene zum Warmwerden war der Jubel am 22. Juni 2018 bei den Schülern groß, denn dann lief Roman Weidenfeller, langjähriger Torwart des BVB, gemeinsam mit Benjamin Wahl, Head of Borussia Dortmund China, und Dr. Claas-Jürgen Klasen, Geschäftsführer von Evonik Industries, ein.

Auf einem Podest mit Kunstrasen, Südkurven-Leinwand und gemütlichem Sofa nahmen die Gäste Platz. Nun ist es auch ganz offiziell: Die DS Shanghai ist ab dem kommenden Schuljahr technischer Partner der BVB Evonik Fußballschule. Michaela Santel, stellvertretende Vorstandsvorsitzende, unterschrieb gemeinsam mit Benjamin Wahl die Kooperationsvereinbarung und beide tauschten – wie im Fußball üblich – Wimpel aus. Dann durften Veit und Maurice (beide 9b) mit ihren Fragen an den Fußballprofi Weidenfeller starten und fanden damit auch so allerlei heraus. Zum Beispiel, dass der sichtlich die fröhliche chinesisch-deutsche Atmosphäre am EuroCampus genießende Torwart erzählte, dass sich in seiner aktiven Zeit nie die Notwendigkeit ergeben hätte, zu einem Verein ins Ausland zu wechseln. Und auch, dass er sich in dem über sieben Meter breiten Tor nie einsam und allein gefühlt habe, weil doch 25.000 Menschen in der Südkurve hinter ihm gestanden und ihn angefeuert hätten. Zuletzt verriet Roman Weidenfeller, dass er dem BVB auch nach seiner aktiven Zeit treu bleiben wird: Als Botschafter für den achtmaligen Deutschen Meister reist er durch Europa und die Welt, besucht Sponsoren und Fanclubs – und vielleicht auch mal wieder den EuroCampus?

Dann schnellten die Finger empor, als die Schüler in den Sitzreihen Fragen stellen durften: Wie viele Spiele haben Sie in Ihrer Karriere gespielt? Wären Sie auch als Stürmer erfolgreich gewesen? Was halten Sie vom Videobeweis? Und: Haben Sie als Torwart auch mal eine Rote Karte bekommen? Vor allem bei der letzten Frage konnte der Fußballprofi aber gar nicht schnell genug selbst antworten – das Publikum wusste die Antwort schon: eine mindestens, drei waren es insgesamt.

Weil eine Kooperation mit einer Fußballschule ohne Torwandschießen keine richtige Kooperation wäre, stellte sich Weidenfeller auch dieser Herausforderung: „Mit links geht einfach alles“, mit diesen Worten lupfte er den Ball gekonnt durch das obere Loch der Torwand – das verhalf ihm allerdings trotzdem nicht zum Sieg: Veit und Maurice schafften einen Treffer mehr. In zufriedene Gesichter auf allen Seiten sah man dann beim abschließenden Gruppenfoto.

Auf eine ebenso euphorische und positive Zusammenarbeit wie diese Auftaktveranstaltung!

akz/PR

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Alle Fotos © DS Shanghai