"München ist ein cooler Studien-Standort!": Kevin Guo nimmt die Zuhörer von „Mittags zur Uni“ gedanklich mit in sein Maschinenbau-Studium

Mit großer Begeisterung berichtete Kevin am 15. März 2018 in "Mittags zur Uni" von seinem Maschinenbau-Studium an der TU München (TUM). Neben der guten Infrastruktur und dem soliden inhaltlichen Angebot in seinem Studiengang fasziniere ihn vor allem die große Vielfalt an studentischen Organisationen. Als Beispiel schilderte er die zukunftsorientierte Entwicklungsarbeit in der WARR, der Wissenschaftlichen Agentur für Raketen- und Raumfahrttechnik, wo die Studierenden die erlernte Theorie in konkrete Praxis umsetzen können und dabei mit renommierten Institutionen wie dem MIT in den USA oder der ETH in der Schweiz zusammenarbeiten. Dass dies für die spätere Laufbahn große Vorteile birgt, liegt auf der Hand.

Kevin hob auch hervor, dass für den Studiengang Maschinenbau gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und auch Chemie äußerst wichtig sind. Anhand seines Semesterplans hob Kevin auch die an jeder Hochschule unterschiedliche Studienorganisation hervor: Während zum Beispiel die Studierenden an der RWTH Aachen ihre Pläne weitestgehend selbst zusammenstellen können und damit flexibler sind, wird der Semesterplan an der TUM vorgegeben. Der vorgegebene Semesterplan ist gerade für Studienanfänger von Vorteil: Sie fühlen sich sicherer und können Fehlplanungen vermeiden.

Zu den Studieninhalten im ersten Semester Maschinenbau (im Hauptstudium) gehören zum Beispiel Höhere Mathematik, Technische Mechanik, Physik, Chemie, Technische Elektrizitätslehre, Informationstechnik. Neben dem fachlichen Inhalt erklärte Kevin Guo den Zuhörern auch die Unterschiede zwischen den verschiedenen Lehrveranstaltungen, wie Vorlesungen, Zentralen Übungen und Tutor-Übungen. Obwohl die Teilnahme an diesen Veranstaltungen freiwillig ist, empfiehlt Kevin aus eigener Erfahrung dringend, immer daran teilzunehmen, da die Inhalte sonst mühsam nachgearbeitet werden müssen.

Den Übergang von der Schule zur Universität empfand Kevin als fließend und natürlich. Lediglich an die Anonymität im Vergleich zur kleinen, vertrauten Schulgemeinschaft habe er sich gewöhnen müssen. Hier schaffen nach seinen Worten aber die vielen selbstorganisierten studentischen Verbindungen Abhilfe. Fehlende Vorkenntnisse könne man an der TUM für alle Studienfächer in Vorkursen aufarbeiten. Kevin empfiehlt auch hier die Teilnahme, da diese Kurse die Studienanfänger bereits auf das universitäre Arbeiten einstimmen.

Seine Erfahrung bei der Suche nach einem Praktikumsplatz für das verpflichtende Vorpraktikum vor Studienbeginn war hingegen sehr ernüchternd: Von 50 angeschriebenen Unternehmen, hatten nur 25 geantwortet und darunter war nur eine Zusage. Dies hänge auch damit zusammen, dass die Hochschulen für dieses Praktikum bestimmte Inhalte vorschreiben, die nicht von allen Unternehmen abgedeckt werden. Zwar könne man das Praktikum auch noch während des Studiums absolvieren, dagegen spricht aber die zeitliche Enge während des Studiums.

An Jobmöglichkeiten nach abgeschlossenem Maschinenbau-Studium mangele es nicht: Kevin liebäugelt zum Beispiel schon mit Luft- oder Raumfahrtunternehmen wie Airbus oder Boeing.

Wir wünschen Kevin weiterhin viel Erfolg und Freude an seinem Studium. Und wer sich für das Studienangebot der TU München interessier, wird hier fündig: www.tum.de.

Susanna Hahn (Studien- und Berufsorientierung)


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