Poetisch unterhaltsamer Abend: Neue Poesie-Götter in den Olymp aufgenommen

Drei Runden, zwei Stunden und ein erwartungsvolles Publikum: Der Poetry Slam 2018 der zehnten Klassen versprach von Beginn an eine gute Unterhaltung zu werden. Und so kam es auch: Die zahlreichen Besucher wurden am 06. Februar 2018 im Fine Arts Center kurzweilig von den Moderatoren durch den Abend geführt.

In drei Runden präsentierten insgesamt zwölf Zehntklässler ihre selbst verfassten Gedichte. Die Bandbreite der Themen war groß und dem Publikum bot sich eine bunte Mischung aus tiefgründigen, wortwitzigen und teilweise sehr persönlichen Themen. Oden an die Heimatstadt Berlin oder die geliebte Kaffeehauskette, dramatische Dichtung zu familiären Verflechtungen und kritisch hinterfragende Reime zum US-Präsident und der eigenen Identität, begleiteten die anwesenden Eltern, Schüler und Lehrer durch die Stunden. Nachdem alle zwölf Poeten ihre Dichtungen vorgetragen hatten, war das Publikum an der Reihe ihre Stimmen abzugeben und so über die Besetzung der Finalrunde zu entscheiden. Die Kreuze waren schnell gesetzt und ausgezählt.

Sophie (10b), Sophie (10b) und Lorenz (10a) überzeugten das Publikum im ersten Durchgang und traten im Finale gegeneinander an. Nun bekamen die Zuhörer „Nein Spaß“, „Deutsche Bahn“ und „Aus den Fingern gezogen“ vorgetragen und waren im Anschluss erneut als Jury gefragt. Mit Pipetten ausgestattet, wählten sie ihre Favoriten durch das Befüllen eines Messzylinders. Eine knappe Entscheidung, doch die meisten Wassertropfen konnte Lorenz ansammeln. Alle drei Finalisten verewigten sich an diesem Abend auf der „Wall of Poetry“ und wurden in den Olymp der Dichtung als „Gods of Poetry“ aufgenommen.

akz/PR

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