Achtung, Rakete! EuroCampus verwandelte sich in ein Experimentierfeld

Die Zwölftklässler sind vorbereitet und können jetzt Raketen fliegen lassen, Lavalampen bauen und Eier auf dem Mount Everest kochen. Zwei Wochen lang hatten die Schüler der Jahrgangsstufe 12 Zeit, sich mit selbstgewählten Forschungsfragen aus den Bereichen Biologie, Chemie oder Physik zu beschäftigen. Sie gingen unter anderem den Fragen auf den Grund, welchen Einfluss Wasser auf die Flugbahn von Raketen hat, wie man eine Lavalampe selbst bauen kann oder wie lange es dauert, ein Ei auf dem Mount Everest zu kochen.

Am 10. Mai 2017 trugen sie dann stolz ihre Ergebnisse den Fachlehrern und Schülern der 10. und 11. Klassen vor. Dabei hatten die Zwölftklässler sowohl im Fine Arts Center als auch in den Fachräumen der Naturwissenschaften eine große Hörerschaft, die kritisch hinterfragte und sich für alle Aspekte der Forschungsreihen interessierte. Während der Wissenschaftsmesse konnten die Zwölftklässler logische Zusammenhänge aufzeigen und fanden heraus, dass zum Beispiel das Wetter die Flugbahn der Raketen negativ beeinflusst. Sie konnten zudem ihre Hypothesen bestätigen, dass Lärm – in diesem Falle Rap und Heavy Metall Musik – einen Einfluss auf die Konzentrationsfähigkeit hat. Mit ihren Experimenten zogen sie dann auch die richtigen Schlussfolgerungen, etwa, dass Eier kochen auf dem Mount Everest nur bedingt geht – bis 5000m dauert es länger, danach gibt es nur noch festes Eigelb in wabbeligem Eiweiß.

Die Science Fair war jedoch nicht nur eine Informationsveranstaltung für die Schulgemeinschaft, die Schüler erhielten am Ende jeweils auch eine Note für ihr Projekt. Vor allem die Schüler des 11. Jahrgangs schauten sich die Science Fair mit großem Interesse an – schließlich sind sie im nächsten Jahr an der Reihe, ihre wissenschaftlichen Forschungsprojekte der Schulgemeinschaft zu präsentieren.

akz/PR

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