Feierlichkeiten zum Jahrestag des Elysée-Vertrages: Vive l’amitié franco-allemande!

 

Der deutsch-französische Tag bringt zum Ausdruck, was das ganze Jahr am EuroCampus gelebt wird: das deutsch-französische Miteinander. Den Jahrestag des Elysée-Vertrages feiern die Grundschüler in der Piazza. Nach der Begrüßung des französischen Grundschulleiters Jean Francois Lamy, der den Elysée-Vertrag in einer Powerpoint-Präsentation zusammenfasste, sangen Schüler die Hymnen der beiden Länder.

Auch die Sekundarstufenschüler trafen sich um die deutsch-französische Freundschaft zu feiern. Regine Michel und der stellvertretende französische Schulleiter, Samuel Jourdan, betonten das gute Verhältnis des Lycée Français de Shanghai (LFS) und der DS Shanghai. Die deutsch-französische Freundschaft wird mit gegenseitigen Besuchen im Sprachunterricht, durch Schüleraustausche und diversen Veranstaltungen ganz selbstverständlich in den Alltag der Schulen integriert. Durch die räumliche Nähe knüpfen Eltern und Schüler Freundschaften, lernen Sprachen und eine andere Kultur kennen. Das besondere Verhältnis wurde auch gleich musikalisch festgehalten, als die deutschen und französischen Schüler gemeinsam „Everyday people“ sangen. Nach dem französischen Lied „Toi plus moi“ und „Seite an Seite“ wurden noch mal die Nationalhymnen angestimmt.

Ein weiteres Highlight war der Kurzfilm über den deutsch-französischen Schüleraustausch der 9. Klassen. Der Film wurde auf Deutsch von Schülern der LFS und auf Französisch von Schülern der DS Shanghai anmoderiert. Die Teilnehmer des Austausches erzählten von ihrer gemeinsamen Zeit, in welcher sie sich zu Hause und im Unterricht besuchten. 

Auch auswärts wurde die deutsch-französische Freundschaft gelebt: Gemeinsam mit den französischen Schülern waren drei Schüler der 10 c in der Residenz des französischen Konsuls und hatten die Gelegenheit, dem französischen Botschafter aus Peking ein paar Fragen zu stellen. „Es war eine sehr interessante Erfahrung und wir haben das Gemeinschaftsgefühl mit den Franzosen verstärkt“, erzählt Agnes. Ihr Mitschüler Felix sagt: „Ich fand es sehr interessant, den französischen Botschafter persönlich zu treffen und die Residenz des Konsuls von innen zu sehen – auch wenn ich der politischen Diskussion auf Französisch nicht immer ganz folgen konnte.“

Abends lud die Gr(o)up(p)e 63 Eltern und Lehrer zu gemütlichem Zusammensein bei Baguette und Wein sowie Würstchen und Bier ein – ebenfalls in der Piazza. In vielerlei Hinsicht war der 20. Januar 2017 also ein Tag, wie jeder andere auch: Vive l’amitié franco-allemande!

jl/PR