Alles Pinguin, oder was? Die Klasse 2b präsentiert ihr Theaterstück bei der Weihnachtsfeier

Pünktlich zum Nikolaustag präsentierten die Kinder der Klasse 2b am 6. Dezember 2016 ihr Theaterstück „Alles Pinguin, oder was?“ frei nach dem Kinderbuch von Dorothee Haentjes & Philip Waechter. Die Mädchen und Jungen „schlüpften“ in ihre Rollen und ließen die Pinguine bewegen, Eier legen und brüten. Aber plötzlich geschah etwas Unglaubliches. Vor ihnen stand ein fremder Pinguin. Was also tun…?

Theaterspielen ist ein sozial prägendes Gruppenerlebnis. Im Laufe des Arbeitsprozesses erlebt jeder, das er für das Gesamtprojekt mitverantwortlich ist, dass es auf ihn  ankommt, wenn das Ganze gelingen soll. Neben der sozialen Dimension des Theaters und den individuellen Fähigkeiten, die beim Theaterspielen gestärkt und gefördert werden, wie Fantasie, Mitgefühl und Einfühlungsvermögen, Wahrnehmung und Beobachtung, Entspannung und Konzentration sowie Sprache und Bewegung, geht es um Disziplinen Improvisation und Rollenverarbeitung.

Im vorigen Jahr begannen wir uns, dem Theaterspielen zu nähern. Ein Jahr später nun, ist den Kindern vieles vertrauter und ihr Selbstbewusstsein sowie ihre Präsenz sind gestärkter. Neu war das chorische Sprechen, das einen kollektiven Zusammenhalt verlangt.

Die Pinguine hatten zwar Lampenfieber, hatten aber ihre Watschelbeine fest im Griff und spielten zur Freude der Eltern  ein pinguinisches Stück, das dem ein oder anderen ein Lächeln über die Lippen glitt.

Doch nicht nur im Bibliothekstheater hatten die Kinder der 2b einen großen Auftritt an diesem Tag, denn die Eltern und Geschwister erwartete noch eine weitere Aufführung: Mit bunten Poi bewaffnet führten die Kinder in der Piazza eine kurze Choreographie auf. Kinder sowie Eltern hatten dabei großen Spaß.

Bereits zum Schuljahresbeginn wurden die Poi in der Klasse 2b als Spielgerät, für Links-Rechts-Koordination, für Rhythmusgefühl, für Psychomotorik, zur Förderung von Koordination und Konzentration sowie zur Meditation angeschafft. Ein Poi besteht aus einer Schnur, Kordel oder Kette, an dessen Ende sich ein Gewicht befindet, meist ein Ball. Dieser kann mit einem Tuch oder Band versehen werden, um den optischen Effekt zu verschönern. Die Schnüre mit den Bällen daran werden dann – eine in jeder Hand – durch die Luft gewirbelt, was auch mit wenig Übung schon faszinierend aussieht. Natürlich werden wir uns weiterhin mit unseren neuen Spielgeräten beschäftigen und fleißig weiter üben.

Angela Schützler

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Alle Fotos © DS Shanghai