Balladenprojekt der 7. Klassen: Goethe, Schiller und Fontane mal anders

Mit Schauspiel, Musik und  Tanz hauchten die Schülerinnen und Schülern der 7. Klassen Balladen von berühmten, aber längst verstorbenen Dichtern beim diesjährigen Balladenprojekt neues Leben ein. Das Gemeinschaftsprojekt in den Fächern Musik und Deutsch lief über insgesamt zwei Wochen, in denen sich die Schüler selbstständig ein Konzept überlegten, die Texte auswendig lernten und die Vorführung ihres Gedichts probten. Als Abschluss des Projekts wurden dann am 13. Januar 2016 im Fine Arts Center die vertonten Balladen vor Publikum vorgetragen.

Egal ob Goethes Totentanz, Schillers Bürgschaft, Die Brücke am Tay von Theodor Fontane oder Annette von Droste-Hülshoffs Der Knabe im Moor: Mit ihren kreativen Umsetzungsweisen gelang es den Siebtklässlern hierbei die „schwere Kost“ frisch, spannend und bewegt in Wort und Ton zu vermitteln. So setzten sich die Jugendlichen nicht nur ans Klavier sondern hauten auch auf die chinesische Pauke, nutzen das Keyboard für die phonetische Untermalung oder spielten Gitarre und Geige. Auch Beckenschlägen, Trommeln oder das Regenrohr wurden zur akustischen Ergänzung eingesetzt. In einigen Vorträgen wurde auch gesungen oder gerappt. Die kreativen Kostüme und vielseitigen Requisiten wurden ebenfalls in Eigenregie von den Schülern ausgewählt und gebastelt. Hüte, Äste, Leintücher und die ausgefallensten Kleider kamen hierbei zum Einsatz.

Genau das war auch das Anliegen der beteiligten Lehrer Raphael Solian, Martin Drechsler, Silke Demtröder und Kolja Conrad. „Die Bühnenerfahrung, die die Schülerinnen und Schüler bei diesem Projekt sammeln, und die Bestätigung, die sie durch das Publikum erhalten, sind in diesem Alter für die Entwicklung der Kreativität der Kinder unglaublich wichtig“, fasst Musiklehrer Martin Drechsler den Erfolg des Projekts zusammen.

sm/PR

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Alle Fotos © DS Shanghai / Sebastian Mann