„Fack ju Göhte - wir machen’s besser“

Unter diesem Motto stand der diesjährige „Poetry Slam“, zu dem die 10. Klassen am Mittwoch, den 11.03.2015 geladen hatten – mit dem bescheidenen Ziel, es besser zu machen. Für diejenigen, die sich jetzt fragen: „ ‚Poetry Slam‘ – was ist das überhaupt?“, kurz erläutert: Beim „Poetry Slam“ – zu Deutsch: Dichterwettstreit – treten Poeten mit eigenen Texten gegeneinander an. „God of Poetry“ wird derjenige, der das Publikum mit Text und Vortrag am meisten überzeugt, wobei vom ernsten Gedicht bis zur Comedy-Kurzgeschichte alles möglich ist! Bei unserem Slam wurden gleich 4 Götter auf den ersten drei Plätzen ermittelt.

Zur Auswahl stand eine große Vielfalt an Themen: Wir wurden mitgenommen in Luftschlösser, den Supermarkt und das turbulente Leben in einer Großfamilie, haben die Welt aus den Augen eines Zwillings, eines Kassierers, der Leute von heute und sogar Albert Einsteins gesehen. Uns wurden Geschichten erzählt über Abschied, Probleme, Liebe, das Weiße Blatt-Syndrom und über fünf Poeten, wie wir sie alle kennen. Wir wurden aufgefordert, die Welt zu retten, haben das Licht am Ende des Tunnels gesehen, wurden zu Feiern eingeladen, sind umgezogen, haben das ABC gelernt und Fragen über Fragen gestellt.

Insgesamt war es ein sehr unterhaltsamer Abend und im Namen aller Zehntklässler kann ich sagen, dass es uns sehr viel Spaß gemacht hat, Texte zu schreiben, ein Bühnenbild mit passendem Ton und Beleuchtung zu gestalten, Essen und Getränke zu besorgen und vieles mehr zu organisieren.

Ein besonderer Dank geht an unsere Deutschlehrer, Reinhold Eckhardt und Ludger Sobkowiak, dafür, dass sie uns den Abend überhaupt erst ermöglicht haben. Und zum Schluss noch ein kleines Trostpflaster für die, die nicht dabei sein konnten: Die Texte der Poeten werden demnächst auf der Website zur Verfügung gestellt werden.

Daniel Glatter, 10b