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Deutsch-französisches "Medea-Projekt" bringt ausdrucksvolles Theater auf die Bühne am EuroCampus

"What we are trying to do is impossible...so lets start working!" – So begrüßte Pierre-Yves Massip die 50 Teilnehmer des französisch-deutschen "Medea-Projects". Es folgte eine Woche intensiver, schweißtreibender Theaterarbeit, in der die Schülerinnen und Schüler eine Ahnung davon bekamen, wie hart die Arbeit eines Schauspielers eigentlich ist.

Doch die Arbeit hat sich gelohnt. In einem aus allen Nähten platzenden Theatersaal – mit dieser riesigen Resonanz hatten die Organisatoren nicht gerechnet –  entfaltete das Ensemble den Medea-Mythos in 18 völlig unterschiedlichen Bildern: Mal stellte eine Schülergruppe die vier Elemente mit ihren Körpern dar, mal wurde aus einem riesigen Tuch die "Argo" geformt und die stürmische Überfahrt nach Griechenland nachgestellt, mal wurde der Verrat Jasons an Medea als Soap-Opera in Szene gesetzt und der Ausverkauf menschlicher Werte als Shopping-Kanal-Nummer persifliert, mal benutzte Pierre-Yves Massip als Kreon seine Lakaien als lebendigen Thron.

Dazwischen immer wieder metaphorisch-dichte Tanzeinlagen der beiden Profis Sara Mangano und Pierre-Yves Massip.

Die sehr anspruchsvolle Licht- und Tontechnik übernahmen Manuel Bezenar und Jonathan Küchler, die diese Aufgabe einmal mehr mit Bravour meisterten.

Was bleibt am Ende über das Projekt zu sagen? Die zeitgleiche Reaktion einer deutschen Schülerin und eines französischen Schülers direkt nach der Aufführung beschreibt es wahrscheinlich am besten: "When do we start the next project?!"

Raphael Solian

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Alle Fotos © LFS