Gerappt, getanzt, gesungen: Balladen-Abend der 7. Klassen


Mit viel Einsatz und Kreativität führten die Siebtklässler am 7. März 2014 ihr Publikum durch einen spannenden, teils lustig-humorvollen Balladen-Abend. Da wurde Klavier und Trompete gespielt, der Refrain von Goethes Zauberlehrling gesungen und sein Totentanz  getanzt und gerappt. Herr Ribbeck von Ribbeck ruhte in einem selbstgebauten Sarg unter seinem Birnbaum und wie im Wilden Westen fühlte man sich bei den Goldgräbern von Mörike.

Rasante Kostümwechsel fanden schon mal auf der Bühne statt. Eher im Hintergrund, doch nicht weniger unterhaltsam: Fontanes Die Brück` am Tay als Handpuppenstück, mit eigenhändig gebastelten Hexen und Mörikes Feuerreiter als Schattentheater.  In liebevoller Detailarbeit erstellten die Schüler die Figuren, filmten das Schattenspiel vorab und rezitierten am Abend zu den Filmpassagen live. Ob Der Knabe im Moor, Der Handschuh oder Die Füße im Feuer – um nur einige Beispiele zu nennen: Souverän trugen die Schüler selbst schwierige Balladentexte vor.

Die Deutsch- und Musiklehrer der 7. Klassen organisierten und begleiteten dieses fächerübergreifende Projekt. Die vielen Stunden Arbeit, das Lampenfieber und der Ideenreichtum wurden belohnt: Das Fine Arts Center war voll besetzt. Das Publikum applaudierte begeistert. 

ch/pr

O-Töne von Schülern aus der Klasse 7b

Ich fand den Balladenabend lustig, da man gesehen hat, dass manche Schüler sehr kreativ sein können. Aber fast alle waren auch sehr nervös. Vor allem, als wir auf der Bühne waren und der Saal so voll war. Wir hatten Angst, dass man sich verspricht oder – wenn man ein Instrument spielt – die Noten vergisst. Wir hatten dann allerdings ein sehr gutes Gefühl, als wir alles geschafft haben und waren froh über den Applaus und auch ein bisschen stolz auf uns selbst.

Laura Jansen und Marlena Hering aus der Klasse 7b

Meine Lieblingsballade war: "Die Brück am Tay", ich fands toll, wie die Gruppe es geschafft hat, sie in ein Puppenspiel umzuwandeln. Aber trotzdem glaube ich, dass alle Gruppen nervös waren. Und als wir erfahren hatten, dass Frau Michel, die neue Schulleiterin, zuschaut, waren alle doppelt nervös.

Noah Fernandes aus der Klasse 7b

Wir hatten zwei Wochen Zeit, die Balladen zu üben – in Gruppen von ungefähr 5-6 Leuten. Wir haben in jeder Deutschstunde und Musikstunde für die Balladen geübt, es war viel besser als normaler Unterricht. Sowas könnte man öfter machen, denn es macht Spaß.

Aber für die nächsten Siebtklässler würden wir empfehlen:

  1. Dass man etwas länger Zeit bekommt
  2. Dass sich die Deutschlehrer und Musiklehrer eine Ballade aussuchen, in der jeder Schüler irgendetwas sagen kann
  3. Und dass man auch etwas früher im Fine Arts Center üben kann.

 

Am Abend lief alles sehr gut, außer dass ein paar Schüler vielleicht den Text kurz vergessen haben oder dass jemand krank war,  aber wir haben es trotzdem geschafft. Es kamen viele Eltern und auch unsere neue Schulleiterin Frau Michel war am Abend da. Wir waren schon aufgeregt,  vor so vielen Leuten aufzutreten, aber es hat trotzdem Spaß  gemacht.

Thatie Maschke und Adrian Pohl aus der Klasse 7b

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Alle Fotos © DS Shanghai / Charlotte Hunecke