Geschichte erleben: Die 6. Klassen spielen die antiken Olympischen Spiele im Sportunterricht nach

Die Gewinner in den Einzeldisziplinen mit ihren Hausaufgabengutscheinen und Urkunden in der Hand


Wie kann man den Sport- und Geschichtsunterricht sinnvoll miteinander verbinden? Diese Frage stellten sich die Lehrer am EuroCampus im Zuge der Schulentwicklung beim Thema "Fächerverbindendes Arbeiten" bereits im Schuljahr 2012/13 und erarbeiteten dabei für die 6. Klassen das Projekt "Olympische Spiele der Antike".

Konkret sieht das Projekt so aus: Die 6. Klassen richten mit ihren Lehrern eine eigene Olympiade am EuroCampus nach antikem Vorbild aus und treten dabei selbst als Sportler an. Das dazugehörige Hintergrundwissen über die Olympiade erarbeiten die Schüler rund zwei Wochen lang im Geschichtsunterricht. So machen sich die Schüler mit den verschiedenen Sportarten vertraut, lernen, dass die Olympischen Spiele als Teil der Panhellischen Spiele zu Ehren der griechischen Göttern an religiösen Kultstätten stattfanden und erfahren etwas über Kleidung und Kultur der alten Griechen.

Ziel des Ganzen ist es, Wissen miteinander zu vernetzten, da dies so nachweislich einen höheren Lerneffekt hat, als einzelne Wissenspakete separat zu lernen. Mehr zum Thema "Fächerverbindendes Arbeiten" an der DS Shanghai EuroCampus finden Sie hier.

Die 2. Olympischen Spiele am EuroCampus

Nachdem bereits im vorherigen Schuljahr die 1. Olympiade von den 6. Klassen durchgeführt wurde, galt es am Mittwoch, den 27. November 2013,  die 2. Olympiade der 6. Klassen auszutragen.

Los ging es mit der Eröffnungszeremonie: Die Schüler liefen mit ihren Teams "Sparta Gangstaa" (Klasse 6a), "Blutrünstige Gummibärchen" (6b) und "Ares´ Truppe" (6c) in die Arena ein und ließen sich dabei von den Zuschauern ein wenig feiern. Im Anschluss opferte eine Tempelpriesterin vor den Augen aller Sportler Obst zu Ehren Zeus und entfachte das olympische Feuer feierlich. Als letzten Teil der Eröffnungszeremonie legten die Sportler den heiligen olympischen Eid ab.

Ähnlich wie die Wettkämpfer im alten Griechenland kämpften die jungen Athleten nicht nur für Ruhm und Ehre, sondern auch um einen Steuererlass, der an der Schule in Form von Hausaufgaben-Gutscheinen (ein Mal Hausaufgaben nicht machen müssen) vergeben wurde. Die Schüler hatten also allen Grund, ihr Bestes zu geben und hart um den Sieg zu kämpfen. Die folgenden Disziplinen, die in der Bildergalerie zu sehen sind, wurden absolviert:

Disziplinen

Wagenrennen

Ringen

Speerwurf

Diskuswurf

5-Sprung

192m-Lauf

2x192m-Lauf sowie 7x192m-Lauf

Waffenlauf

Bei der Abschlusszeremonie wurden den glücklichen Gewinnern von einem griechischen Priester ein Kranz vom Ölbaum auf den Kopf gesetzt und die Urkunde und der Hausaufgabengutschein überreicht - einen zweiten und dritten Platz gab es wie in der Antike nicht. Den Gesamtsieg erkämpfte sich das Team "Sparta Gangstaa" (6a).

Im Anschluss an die Olympiade ging es gemeinsam in die Kantine, wo extra für die Wettkämpfe griechisches Gyros aufgetischt wurde.

dp/PR

Weitere Impressionen

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Alle Fotos © DS Shanghai / DP