Exkursion der 11. Klassen zur "Nanjing Massacre Memorial Hall"

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Geschichte erfordert manchmal eine besondere Art der Bewältigung – vor allem als Deutscher bekommt man dies im Anbetracht des Holocausts öfter zu spüren.

Angelehnt an ihr Unterrichtsthema Nationalsozialismus und II. Weltkrieg reisten die elften Klassen in Begleitung von Frau Brunotte, Herr Cohnen und Herr Wieland auch dieses Jahr am 16. Mai 2013 nach Nanjing, um am folgenden Tag die Nanjing Massacre Memorial Hall zu besuchen.

Dort wird eine Vielzahl von Objekten ausgestellt, von Fotos über Tagebucheinträge und Infotexte bis hin zu zeitgenössischen Erinnerungsstücken, die den Schülerinnen und Schüler einen sowohl faktischen als auch persönlichen Eindruck vermittelten.

Die meisten beschrieben das Erlebnis als „schockierend“ oder „extrem bedrückend“.

Auseinandersetzung mit der Intention des Museums

Später setzten sie sich, in verschiedene Gruppen eingeteilt, kritisch und kreativ, durch Recherchen und Interpretationen, mit verschiedenen Aspekten des Massakers auseinander. Ziel dabei war es, eine distanzierte Sichtweise mit dem Hintergedanken zu entwickeln, dass zwei Länder nicht für immer in Zwietracht leben können.

Im Vordergrund der Arbeit stand dabei die Auseinandersetzung mit der Intention des Museums und dem Geschichtsbild, das dieses seinen Besuchern vermitteln will.

Die Resultate dieser Arbeit können nun im C-Flur in Form einer „Ausstellung der Ausstellung“ angeschaut werden: zu sehen sind u.a. Zeichnungen, persönliche Erfahrungsberichte und Reportagen.

Kathrin, Amelie, Julia, Ruofan, Yina

Audio-Datei

Lisa, Laura, Tamiko und Ines versetzten sich in die Rolle der Japaner und erstellen im Zuge dessen eine Audiodatei:

 

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