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Präventions- und Maßnahmenplan ansteckende Krankheiten

Die Deutsche Schule Shanghai hat im Zuge der in der Vergangenheit von den chinesischen Behörden erlassenen Vorschriften und Maßnahmen zur Prävention und zur Abwehr von ansteckenden Krankheiten einige Verhaltensregeln und Maßnahmen eingeführt, mit denen einerseits die Behörden-Vorschriften eingehalten werden, andererseits aber auch gleichzeitig ein möglichst umfassender und wirkungsvoller Schutz der Schulgemeinschaft vor Ansteckung und Ausbreitung von Viren gewährleistet ist. Hierzu gehören unter anderem umfangreiche Hygienemaßnahmen an der Schule.

Um auf einen möglichen Krisenfall vorbereitet zu sein und schnell und angemessen reagieren zu können, und um Eltern und Mitarbeiter frühzeitig und umfassend über mögliche notwendige Maßnahmen zu informieren, hat die Deutsche Schule in enger Zusammenarbeit von Schulleitung, Schulverein und Generalkonsulat sowie im Austausch mit der Französischen Schule den vorliegenden „Präventions- und Maßnahmenplan ansteckende Krankheiten“ erarbeitet. Der Vier-Phasen-Plan berücksichtigt lokale und internationale Gesundheitsempfehlungen und reicht von Präventionsmaßnahmen (Phase 1) bis zur vorübergehenden Schließung der Schule (Phase 4). Alle Maßnahmen, die im Zuge des Plans ergriffen werden, werden in regelmäßiger Kommunikation mit der Französischen Schule, die sich mit der Deutschen Schule den EuroCampus teilt, abgestimmt.

Phase 1: Prävention

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Frühestmögliche Benachrichtigung aller Mitarbeiter und Familien über das Auftreten einer ansteckenden Krankheit in Shanghai oder im Umfeld. Die wichtigsten Informationen werden Eltern und Mitarbeitern mit weiterführenden Links auf der Internetseite der Deutschen Schule zur Verfügung gestellt.

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Die Eltern werden angehalten, bei Ihren Kindern auf Anzeichen einer möglichen Erkrankung zu achten. Eine Verpflichtung zur  regelmäßigen Beobachtung der Körpertemperatur aller Schüler und Mitarbeiter kann behördlich angeordnet werden. In diesem Falle führen die Eltern für Ihre Kinder eine Tabelle, die zur Kontrolle durch den Klassenlehrer in die Schule mitgegeben wird. Ist die Temperaturtabelle verpflichtend, um den Richtlinien und möglichen Kontrollen der Shanghaier Erziehungskommission gerecht zu werden, werden  Schüler/innen, die keine Temperaturtabelle vorlegen, in der Krankenstation der Schule zur Temperaturmessung untersucht. 
Messdaten werden nicht an Dritte weiter gegeben.

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Eltern und Besucher können verpflichtet werden, vor Betreten der Schule zu versichern, dass sie keine fiebrigen Erkrankungen haben.

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Sensibilisierung der Schülerschaft für die ansteckende Krankheit durch Lehrer und Krankenschwestern.

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Verstärkung der Hygienemaßnahmen an der Schule und Sensibilisierung der Schülerschaft und Mitarbeiter für notwendige verstärkte Hygienemaßnahmen:

  • häufiges Händewaschen für Mitarbeiter und Schüler (bei Ankunft morgens, vor dem Mittagessen, nach Toilettenbenutzung etc.)
  • tägliche Reinigung und Lüftung der Klassenzimmer, reguläre Desinfizierung aller Bereiche

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Familien und Mitarbeiter sind aufgefordert, sich gemäß Forderungen chinesischer Behörden bei Reisen in betroffene Länder umsichtig und aufmerksam zu bewegen.

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Regelmäßige Veröffentlichung von aktuellen Informationen auf den Internetseiten der Deutschen Schule Shanghai.

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Veröffentlichung und Verteilung eines Präventions- und Maßnahmenplans (Versendung an Mitarbeiter und Familien und Veröffentlichung auf der Webseite der DS Shanghai).

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Schüler/innen, die Anzeichen einer Erkrankung zeigen, müssen bis zur endgültigen Klärung der Krankheitsursache durch einen Arzt zu Hause bleiben. Auch wenn  durch den Arzt eine normale Grippe oder Erkältung diagnostiziert wird, soll die Krankheit auskuriert werden, bevor das Kind wieder am Schulunterricht teilnimmt.

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Diagnostizierte ansteckende Erkrankungen müssen der Schule unbedingt umgehend gemeldet werden, damit entsprechende Maßnahmen an der Schule ergriffen werden können.


Phase 2: Spezifische Anzeichen für mögliche ansteckende Erkrankungen an der Schule

 

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Schüler/innen, bei denen während des Schulbesuches Anzeichen einer Erkrankung, wie z.B. Fieber über 38° C, Husten oder Halsschmerzen, festgestellt werden, werden nach Untersuchung auf der Krankenstation der Schule zusammen mit ihren Geschwistern nach Hause entlassen.

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Sofortige Kontaktaufnahme mit der betroffenen Familie.

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Benachrichtigung des verantwortlichen Klassenlehrers.

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Krankenschwestern überprüfen die Körpertemperatur aller Schüler in der betroffenen Klasse. Verstärkung der Richtlinie “Häufiges Händewaschen mit Seife”.

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Benachrichtigung aller Eltern der betroffenen Klasse durch den Klassenlehrer.

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Die Eltern der betroffenen Schüler/innen klären verpflichtend bei einem Arztbesuch die Krankheitsursache. Diagnostizierte ansteckende Erkrankungen müssen der Schule unbedingt umgehend gemeldet werden, damit entsprechende Maßnahmen an der Schule ergriffen werden können.

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Auch wenn durch den Arzt eine normale Grippe oder Erkältung diagnostiziert wird, soll die Krankheit auskuriert werden, bevor das Kind wieder am Schulunterricht teilnimmt.  Je nach Klassenstufe kann der Lehrer nach Rücksprache Übungen und Unterrichtsmaterial per E-Mail versenden.

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Wenn eine ansteckende Erkrankung durch den Arzt ausgeschlossen ist, Rückkehr zu Phase 1.


Phase 3: Ansteckende Erkrankungen in einer Klasse

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Wird eine ansteckende Erkrankung diagnostiziert, müssen die betroffenen Schüler/innen und ihre Geschwister zu Hause bleiben, auch wenn sie einen anderen Campus besuchen als die betroffenen Schüler/innen.

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Benachrichtigung des verantwortlichen Klassenlehrers / der Schulleitung.

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Benachrichtigung aller Mitarbeiter durch einen Eintrag in das „Blaue Buch“.

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Im Falle der Meldepflicht, Benachrichtigung der chinesischen Behörden über einen nachgewiesenen Erkrankungsfall durch die Schulleitung.

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Krankenschwestern überprüfen die Körpertemperatur aller Schüler in der betroffenen Klasse. Abhängig von der Krankheit tägliche Untersuchungen der Schüler/innen der Klasse auf Grippe- und andere Krankheitssymptome über einen angemessenen Zeitraum. Verstärkung der Richtlinie “Häufiges Händewaschen mit Seife”.

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Desinfizierung des Klassenraumes, der gemeinsamen Bereiche, Toilette und ggf. Bus (wenn d. Schüler/in für den Bustransfer angemeldet wurde).

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Benachrichtigung der Eltern der betroffenen Klasse durch den Klassenlehrer, Benachrichtigung aller Eltern durch Eintrag auf der Internetseite der Schule und durch Rundmail.

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Die betroffenen Schüler/innen bleiben bis zur völligen Gesundung zu Hause. Je nach Klassenstufe kann der Lehrer Übungen und Unterrichtsmaterial per E-Mail versenden.

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Sobald keine Symptome mehr nachgewiesen werden können, kann der Schüler wieder in seine Klasse zurückkehren. Es muss ein medizinisches Attest vorgelegt werden, das bescheinigt, dass von den betroffenen Schülern/innen keine Ansteckungsgefahr mehr ausgeht und dass kein weiteres Familienmitglied infiziert ist.

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Rückkehr zu Phase 1. Benachrichtigung der Mitarbeiter und Familien.


Phase 4: Mehrere Fälle einer ansteckenden Krankheit an der Schule

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Prüfung der vorübergehenden Entlassung von betroffenen Klassen bzw. Klassenstufen und Geschwisterkindern nach Hause; Prüfung der vorübergehenden Schließung der Schule oder von Schulstandorten für einen angemessenen Zeitraum, in Abstimmung mit der franz. Schule und der Shanghaier Erziehungskommission.

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Benachrichtigung der Eltern der betroffenen Klassen durch die Klassenlehrer, Benachrichtigung aller Eltern durch Eintrag auf der Internetseite der Schule und durch Rundmail.

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Sorgfältige Desinfizierung der gesamten Schule und der Busse

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Bei Schließung von Klassen, Klassenstufen oder der Schule versenden die Lehrer je nach Klassenstufe Übungen und Unterrichtsmaterial per E-Mail versenden.

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Eltern melden in jedem Fall jede weitere diagnostizierte ansteckende Erkrankung an die Schule.

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Eine ständig erreichbare E-Mail-/Telefon-Hotline wird bei vorübergehender Schließung der Schule eingerichtet.

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Ständige Informationen über den aktuellen Stand und Mitteilungen über die Wiederaufnahme des Unterrichts werden über die Internetseiten der Deutschen Schule veröffentlicht. Die Klassenlehrer bleiben als Kontaktperson während einer möglichen vorübergehenden Schließung der Schule erreichbar.

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Betroffene Schüler/innen bleiben bis zur völligen Gesundung zu Hause.

4-9

Sobald keine Symptome mehr nachgewiesen werden können, können die Schüler/innen wieder in die Klasse zurückkehren. Es muss ein medizinisches Attest vorgelegt werden, das bescheinigt, dass von den betroffenen Schülern/innen keine Ansteckungsgefahr mehr ausgeht und dass kein weiteres Familienmitglied infiziert ist.

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Nach der Wiederaufnahme des Unterrichts muss zwei Wochen lang regelmäßig die Entwicklung der Körpertemperatur von Schülern, Mitarbeiter und Besuchern beobachtet werden.

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Treten keine weiteren Krankheitsfälle auf, Auflösung der Notlage und Rückkehr zu Phase 1.

 

Kontakte nach Standorten

DS Shanghai Pudong

DS Shanghai EuroCampus


Stellvertretender Schulleiter

Stellvertretender Schulleiter

John Ahlskog

Robert Cohnen

Tel.: 21 68 97 55 08 ‐201

Tel.: 21 39 76 05 55 ‐201

E‐Mail: john.ahlskog@ds-shanghai.de

E‐Mail: robert.cohnen@ds‐shanghai.de


Erste Hilfe

Erste Hilfe

Tel.: 21 68 97 55 08 ‐120

Tel.: 21 39 76 05 55 ‐ 120

E‐Mail: erstehilfe.pudong@ds‐shanghai.de

E‐Mail: erste.hilfe@ds‐shanghai.de


Schülerverwaltung

Schülerverwaltung

Ursula Clement

Svenja Weitzel

Tel.: 21 68 97 55 08 ‐306

Tel.: 21 39 76 05 55 ‐306

E‐Mail: ursula.clement@ds‐shanghai.de

E‐Mail: svenja.weitzel@ds‐shanghai.de