Musical-Aufführung "The Emperor´s New Clothes" der 3. Klassen


Auch in diesem Jahr brachten die 3. Klassen unter Anleitung der englischen Lehrkräfte der Grundschule ein Musical auf die Bühne des Fine Arts Centers. Am Mittwoch, den 24. April 2013, zeigten die Grundschüler beim Stück „The Emperor´s New Clothes“ ihr schauspielerisches und musikalisches Talent und bewiesen ihre Englisch-Kenntnisse einem großen Publikum. Die Lehrer des Primary English Department schrieben unter Leitung von Annette Schweitzer dafür das weltbekannte Märchen in ein Musical um, studierten mit den Schülern über Monate hinweg Texte ein und übten mit dem Chor zahlreiche Lieder wie „I Can See Clearly Now“ oder „The Candyman“.

Die Grundschulleiterin Annette Hube war vom Auftritt der Schülerinnen und Schüler begeistert: „Singend, spielend und darstellend setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Märchen auseinander und vereinten dadurch Literatur in englischer Sprache mit Kunst und Musik. Dies vor einem großen Publikum darzustellen ist eine beachtliche Leistung.“


Ohne die Hilfe vieler Eltern, die im Vorfeld die Kostüme herstellten und zur Aufführung das Make-Up der Kinder auftrugen, wäre die Aufführung nicht möglich gewesen. Erstmals in diesem Jahr stand für das Musical auch eine Live-Band auf der Bühne, die unter Leitung von Andreas Vath den Chor begleitete.

Mehr Informationen von den Englisch-Lehrern über die Schüler, die Proben und das Musical sowie die Namen aller beteiligten Kinder und Erwachsenen stehen im Programmheft (Bilder heruntergerechnet).

dp/PR

Eine Bildergalerie zur Aufführung befindet sich am Ende der Seite
unter den Schülerstimmen.

Schülerstimmen:
Leo, der den Kaiser spielte, schreibt:

Wir haben 4 Monate geübt und wir sollten nach den Osterferien alles auswendig können. Dann mussten wir lernen, wo wir stehen müssen. Am Tag der Aufführung waren wir 1,5 Stunden vorher da, damit wir uns noch umziehen konnten. Der Chor musste sich schminken lassen von den Costume-Moms. Vor der Aufführung haben wir noch einen Film geguckt, weil wir alle sehr früh dagewesen waren. Es war ein tolles Gefühl auf der Bühne zu stehen, weil ich so in der Schule berühmt wurde. Weil wir es gut gemacht haben, hat unsere Klassenlehrerin Frau Wirschem uns am nächsten Tag den Kopf gestreichelt.  Mein Vater und meine Mutter haben mir nach der Aufführung gesagt, dass sie auf mich und meinen Bruder, der den Minister Igor spielte, richtig stolz sind. Mein Vater hat die Aufführung auf Video aufgenommen, damit ich mich so auf der Bühne stehen sehen kann. Meine Klassenkameraden waren zufrieden mit meiner Vorstellung und ich war auch zufrieden mit ihrem Schauspiel.

Josefine, die die Königin spielte, schreibt:

Ich hatte eine Rolle mit 41 Sätzen und in ein paar Monaten musste ich alles auswendig lernen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht auf Englisch zu sprechen. Leider ist mir meine Krone bei einer Vorstellung für die Vorschule einmal verrutscht. Das war ziemlich unangenehm, weil man mein Gesicht nicht mehr sehen konnte. Die Lehrer haben uns gut auf die Aufführung vorbereitet, denn sie haben uns sehr oft gesagt, was wir besser machen können. Oft sagten sie, wir sollten lauter sprechen und uns woanders hinstellen. Ich war sehr aufgeregt. Vor der Aufführung habe ich mich vor lauter Aufregung auf dem Schulhof mit Freunden ausgetobt, und auch als ich das Kleid schon anhatte, sprang ich noch lauter Aufregung in der Gegend herum. Auf der Bühne selbst hatte ich sehr viel Lampenfieber, aber ich habe nur einen Satz doppelt gesagt, aber keiner hat er gemerkt. Meine Eltern waren stolz auf mich. Als es endlich zu Ende war, war ich sehr froh, weil ich die Krone absetzen konnte. Die Krone drückte nämlich immer blöd auf meinen Kopf und unter meiner Perücke war es sehr warm. Ob ich noch einmal bei einem Musical mitmachen würde, weiß ich nicht, es würde auf das Stück ankommen.

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Alle Fotos © DS Shanghai / dp