Die Vielfalt Chinas erleben am China-Tag in der Grundschule


Am 6. März 2013 drehte sich mit dem China-Tag in der Grundschule wieder alles rund um China, an dem sich alle Schüler und Lehrer intensiv mit chinesischer Kultur und chinesischen Bräuchen beschäftigen. Dabei lautete das Motto: Möglichst viel erleben! Je nach ihren Vorlieben konnten die Schüler durch das bunte Treiben in der Grundschule streifen und jeweils stoppen, wo sie wollten – die Auswahl mit rund 23 Stationen war 2013 wieder sehr groß.


Von Sport über Kunst bis hin zu Kochen konnten die Kinder alles ausprobieren. Für die künstlerisch Interessierten gab es die Möglichkeit, Siegel selbst zu schnitzen, mit Teeblättern kunstvoll zu malen oder auch Papierdrachen zu schneiden. Sportlich ging es bei den Shanghaier Straßenspielen und auch bei Wushu, der chinesischen Kampfkunst, zu. Allerlei Leckereien gab es ebenfalls zu ergattern, die Kinder freuten sich über handgemachte Jiaozi, Zuckerwatte und karamellisierte „Zuckerfiguren am Stiel“. Auf die Frage, wie es denn schmeckt, kam selbstverständlich: „Lecker!“. Die Musiker unter den Grundschülern kamen auch auf ihre Kosten: unter Anleitung eines chinesischen Musiklehrers probierten die Grundschüler chinesische Musikinstrumente aus. Für die, die es knifflig mögen, war ein Weiqi-Lehrer eingeladen, der beim „Umkreisungs-Schach“ die Köpfe zum Rauchen brachte.

Daneben gab es noch viele andere Angebote - die Koordination und Organisation des China-Tags haben Sabine Usov, Wang Wei sowie Dandan Xu übernommen. Die Schulgemeinschaft bedankt sich bei ihnen und auch bei den vielen Eltern, die am China-Tag mitgeholfen haben.

Aufführungen im Fine Arts Center


Nach der Mittagspause versammelten sich alle Schüler und Lehrer der Grundschule und viele Gäste aus der Schulgemeinschaft im Fine Arts Center. Dort wurden den Zuschauern viele verschiedene Aufführungen geboten, die von Grundschülern und auch von professionellen Darstellern aufgeführt wurden. Die Kinder spielten Theater, sangen Lieder auf Deutsch und Chinesisch und tanzten chinesische Volkstänze. Daneben gab von echten Puppenspielern ein Schattentheater zu bestaunen und ein Musiker spielte den Zuhörern auf der „Erhu“, einem chinesischen Streichinstrument, etwas vor. Durch das Programm führten die Schüler-Moderatoren Jingjing und Lucas, die auf Deutsch und Chinesisch die jeweils nächste Gruppe ansagten.

Das alles machte den China-Tag zu einem vollen Erfolg. Den Kindern wurde spielerisch die chinesische Kultur und Sprache sowie chinesisches Brauchtum vermittelt und auf diese Weise die Nähe zum Gastland gestärkt.

dp/PR

Bildergalerie

Fotos © DS Shanghai / jk, dp, hw