Fächerübergreifender Unterricht zum Thema „Kraftorte“ in der Klasse 7a

 

Am 5. November 2012 haben wir, die Klasse 7a, im Biologieunterricht als Erstes zwei Fragerunden durchgeführt. In der ersten ging es darum, was Grün (was ja das diesjährige Thema des Kunstjahrbuchwettbewerbes ist) für uns bedeutet. In der zweiten sollte jeder sagen, was für ihn ein Kraftort ist. Dabei kamen diese Ideen heraus: See, Meer oder andere Orte, an denen man neue Energie bekommt. Dann hat uns Frau Schaufelberger, die die Mutter einer Mitschülerin ist und sich mit Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) auskennt, erklärt, was überhaupt Yin und Yang ist. Yin ist Chinesisch und bedeutet Schatten. Yang ist auch Chinesisch und bedeutet Sonne. In China ist man sehr traditionsbewusst und glaubt an die Weisheit der Älteren. Von alten Weisen kommt auch das „Buch der chinesischen Kräuter“. Dort werden 365 Kräuter mit ihrer Wirkung in drei verschiedene Klassen geteilt. Das Symbol Yin und Yang bedeutet Ausgeglichenheit. Das eine baut sich in dem einen auf und im anderen wieder ab und in jedem Yin ist auch etwas Yang und andersrum.

Danach haben wir das Pentagramm der fünf Elemente kennengelernt: Es gibt das Holz, das Metall, das Feuer, die Erde und das Wasser. Das alles ergibt einen Kreislauf. Als Letztes haben wir noch etwas über die Zungendiagnostik erfahren. Man kann mit ihr anhand der Zunge erkennen, ob man eine Krankheit hat oder nicht.

 

Am 9. November 2012 sind wir dann zu der TCM-Klinik „Body and Soul“ gefahren. Dort hat uns ein Arzt empfangen und uns in einen kleinen Raum geführt. Er hat uns erklärt, dass die Zunge in verschiedene Bereiche aufgeteilt wird. Die Zungenspitze ist das Herz, die Mitte der Zunge ist die Lunge, die beiden Seiten sind Leber, Milz und ganz hinten sind die Nieren. Sieht man rote Pünktchen oder andere Sachen auf den jeweiligen Bereichen, weiß man, dass der Patient Probleme mit dem jeweiligen Organ hat. Danach hat uns der Arzt gezeigt, wie man den Puls fühlen kann. Am Handgelenk gibt es dafür drei verschiedene Stellen, die oberste gilt dem Herz, die mittlere der Lunge und die unterste den Nieren. Ganz gesund ist man, wenn alle Pulsschläge das dasselbe Intervall haben und gleich tief schlagen.

Schließlich durften wir zwei verschiedene Tees probieren, einen mit Holzgeschmack und einen mit Metallgeschmack. Als Letztes durften wir noch die alte Apotheke, die über 400 verschiedene Kräuter beherbergt, besichtigen.

Antong He

Das sagen andere Schüler:

Besonders an der Traditionellen Chinesischen Medizin fasziniert mich, wie man eine Krankheit erkennen kann: Zum Beispiel am Pulsschlag oder an der Farbe der Zunge. Simon Papst

In der TCM-Klinik haben sie 400 verschiedene Medikamente auf 200 Schubladen verteilt. Max Sagasser

Es war lustig, den Puls an den Unterarmen zu fühlen.  Der Tee hat irgendwie anders geschmeckt, auch nach den Elementen. Außerdem fand ich es unglaublich, was man alles an der Zunge ablesen kann. Björn Seitzl

Zuerst kam Frau Schaufelberger zu Besuch in unseren Biologieunterricht und hat uns zwei Stunden lang auf den Besuch bei „Body&Soul“ vorbereitet. In der Klinik haben wir zwei Blätter zum Thema TCM und Pulsmessen bekommen. Iris Babel