Der Bildungsauftrag Deutsch im KiTa Alltag

 

Liebe Eltern,

seit der letzten Woche bin ich wieder in allen Gruppen, um die deutsche Sprache zu intensivieren.

Wie ich Ihnen im Elternbrief im April mitgeteilt habe, erlebe ich mit den Kindern während dieser Zeit verschiedene Spielsituationen in denen sich unterschiedliche Sprechanlässe ergeben. Während dessen kann die deutsche Sprache intensiviert werden, so dass Ihr Kind Freude am Sprechen erfährt. Natürlich wird die Entwicklung der deutschen Sprache bereits täglich von den Gruppenleitungen angeregt und unterstützt, deshalb ist mein Einsatz als zusätzliches Angebot zu sehen.

Damit Sie einen Einblick in die Arbeit bekommen, haben die Kinder und ich in der vergangenen Woche Fotos während unserer Beschäftigungen gemacht. Diese haben wir dann aufgeklebt und besprochen, was und wen wir darauf sehen. Alle Kinder haben sich die Fotos angeschaut und freudig erzählt. Außerdem sind sie selbst über die Beobachtungen ins Gespräch gekommen, so dass es gar nicht so einfach war, die Kommentare für Sie mitzuschreiben. Wir hatten viel Spaß beim Betrachten und Berichten, aber lesen Sie selbst!

Wenn Sie mehr Informationen über die praktische Umsetzung des Bildungsauftrages Deutsch bei uns in der KiTa erfahren möchten, wenden Sie sich gerne an mich persönlich.

Viel Spaß beim Schauen und Lesen wünscht Ihnen, 

Andrea Rump

Stellv. KiTa-Leitung und Deutsch-Fachkraft   

 

 

In den Gruppen

 

"Da hatte der Junge Holztiere gebaut.“

 

 

 
„Da wenn die Drachengruppe mit dem Frühstück fertig war, haben sie gespielt. Dinosaurier, eine Burg gebaut und mit Pistolen geschießt.“

 

„Das ist die Drachengruppe, ne? Die Drachengruppe war beim Frühstück und jedes Kind hatte ein Brot von Nutella und ein Apfel.“

 

 

„Arda, kennst du die hier?“ „Nein.“ „Isabella, die Schwester von Emanuela.     Emanuela ist schon in der Vorschule. Ist schon in der Vorschule 1 mit Veronika.“

 

 

„Wir haben einen Unfall gemacht und einen Unfall gebaut.“ „Da hatte ich Flip Flops an.“ „Und da hatte ich Latschen an.“

 

 

 

 

 

„Ich finde lustig, dass ich da rüber gefahren bin.“ (Mit dem Dreirad über den Rasen)

 

 

 

„Das ist die Karin. Karin ist immer so lustig.“ „Ich will bei diesem Bild sagen: dieses Mädchen hat eine Bild geschrieben. Ich heiße Karin. Da stand ich heiße Karin.“

 

 

 

„Da is Pfeffelum.“ (Das Stofftier) „Da war die Fischegruppe in den mit den Fahrzeug und sie gangen zu dem Sandkasten.“

 

 

 

 

 

„Da hatte Jannik, Louise und seine Schwester waren bei dem Klettergerüst    und Jannik hat die mit dem Fahrzeug gefahren.“

 

 

„Ein Roller steht da ja“ - „Stimmt, da liegt ein Roller.“ – „Ja, ein Roller. Und ein Laster.“

 

 

Jan und Till, die wollten die Anhänger, aber die hatten wir.“ „Maxi wollte die Anhänger.“ - „Hat er die auch gekriegt?“ - „Der Maxi hat erst und dann waren wir.“

 

„Ich finde lustig, bei Vorschule 1 das Bild.“ „Da hatten wir dieses Spiel gespielt. Wie heißt das nochmal? Les mal!“ Das Kind hatte das Spiel geholt und ich habe den Namen vorgelesen: „Kommissar Spürnase.“ „Das hat Spaß gemacht.“ 

 

 

Auf dem Matschplatz

„Da war schönes Wetter und die Löwengruppe ist in die Matsche gegangen und eine Burg voller Matsche gebaut.“

Kinder: „Wir wollen mit dir spielen."
                                                                                                                             Fr. Rump: „Was wollen wir machen?"

Kinder: „Ein Matschloch buddeln."                                                                                                                               
Fr. Rump: „Was brauchen wir dafür?"
 
Kinder: „Schaufel. Eimer.“

Fr. Rump: „Wo sollen wir das Matschloch buddeln?"

Kinder: „Da hinten im Sandkasten.“
                                                                                                                                   Da das Anlegen eines Matschloches im Sandkasten recht schwierig war, haben alle Kinder, es waren mittlerweile auch andere hinzu gekommen, sich beraten und beschlossen in den Matschplatz zu gehen. Ein Dialogauszug von dort:                                                                                                                                                                         

Kinder: „Hier läuft das Wasser nicht mehr weiter."

Fr. Rump: Warum nicht?“                                                                                                                                           
Kinder: „Da ist Sand im Weg."

Fr. Rump: „Was können wir machen, damit es wieder fließt?"

Kinder: „Weiter graben."                                                                                                         
Fr. Rump: „Lasst es uns ausprobieren!"                                                                                                                                     Als das Wasser wieder fließt rufen die Kinder: „Ja, jetzt geht’s wieder." 

Fr. Rump: „Super, dann habt ihr tief genug gegraben.“ ….