"teutolab ist, wenn man experimentiert"


„Und was macht ihr, wenn euch die Elftklässler ermahnen, wenn ihr zu laut seid?“, fragte Melanie Schrimpf die Kinder aus der 3. Klasse, die wie im Chor antworteten:  „Wie hören auf sie!“ – „Genau, die älteren Schüler sind nämlich beim teutolab eure Lehrer!“.

„teutolab ist, wenn man experimentiert.“, sagen die Kinder aus den 3. Klassen. Und damit haben sie absolut Recht, denn im teutolab am 28. Februar 2012 lernten die Grundschüler den spielerischen Umgang mit der Chemie und experimentierten, was das Zeug hielt - und das alles unter der Anleitung von angehenden Abiturienten. Das Konzept des teutolab, welches von Forschern der Uni Bielefeld entwickelt wurde, ist schnell erklärt: Schon früh an wissenschaftliche Themen herangeführt werden und dabei Spaß haben. Dass diese Idee klappt, ist auch an der DS Shanghai zu sehen: „Die Kleidung war besonders cool, wir hatten einen Kittel und das Beste war eine Schutzbrille“, meint Katharina aus der 3b.


Vorbereitet wurden die Experimente in den drei Laboren, die die Grundschüler besucht haben, von den Elftklässler. So konnten die Grundschüler im Duftlabor lernen, wie man wie ein richtiger Chemiker an einem Gefäß riecht und wie man es auf keinen Fall machen sollte. Im Zauberlabor zeigten die Schüler aus der 11. Klasse, wie ein Feuerlöscher funktioniert. Richtig bunt hingegen wurde es im Säurelabor, denn hier wurden allerlei (saure) Säfte zu den verschiedensten Farben gemischt. Die Ergebnisse zu den Experimenten in den drei Laboren haben die Grundschülern in ihren „Forscherhandbüchern“ festgehalten, damit am Ende alle nicht nur Spaß hatten, sondern auch was dabei gelernt haben.


dp/PR

Schülerstimmen „teutolab“

Heute ist der sogenannte „teutolab“, das ist ein merkwürdiger Name! Wir waren in der Sekundarstufe. Die Kinder waren aus der 11. Klasse. Wir haben die ganze Zeit experimentiert. Die Kleidung war besonders cool, z.B. wir hatten einen Kittel und das beste war eine Schutzbrille. Wir waren in verschiedenen Laboren. Das erste Labor war das „Duftlabor“. Da haben wir Orangenschale in unsere Hände gereibt. Danach haben wir unsere Hände beim Waschbecken abgewascht aber der Duft blieb immer noch dran. Danach haben wir unsere Hände wieder mit Seife gewaschen und Papier abgetrocknet Wir sollten riechen was der Unterschied war. Bei mir war vielleicht der größte Unterschied überhaupt. Weil meine Hände nach einer Wanze gerochen hat. Also, das war wirklich mein allerbestes Labor. Und eins hätte ich beinahe vergessen: unsere Lehrer und Lehrerinnen waren nicht dabei!
Katharina F., 3b

Heute war teutolab, es war SUPER! Wir mussten einen Kittel und eine Schutzbrille tragen, wir sahen wie Forscher aus!
Lara, 3b

Ich fand alles schön und das Zauberlabor. Die 11/12 Klässler waren sehr nett. Es hat Spaß gemacht.
Schüler, 3a

Es war schön im Duftlabor. Es war auch schön im Zauberlabor.Es war auch schön im Säurelabor.
Laura R., 3a

Teutolab ist nicht so gut weil mein teutolabbuch total nass war, weil ein Experiment drauf war. Sonst war es richtig gut. Das wars.
Lenni, 3a

Das Zauberlabor fand ich gut, weil ich gelernt habe, dass aus schwarz bunt werden kann.
Schüler, 3a

 

Alle Fotos © DS Shanghai / PR, mm