Chinesische Provinzen: Das große Sachunterricht-Projekt der Viertklässler

 

Auf diesen Auftritt hatten sich die Kinder der 4. Klassen gründlich vorbereitet – am Mittwoch, den 22. Februar 2012, war es dann soweit: Die knapp 70 Schüler stellten im Fine Arts Center stolz ihre Projekte über die chinesischen Provinzen vor. Dabei erfuhren die großen und kleinen Zuhörer beispielsweise, dass es in Xinjiang leckere Grillspieße gibt und die Hauptstadt Urumuqi heißt.  Oder, dass die etwa 2 Millionen Menschen in der Inneren Mongolei (auf Chinesisch: Nei Meng Gu) gerne reiten und sogar ein Instrument haben, das mit einem Pferdekopf aus Holz verziert ist. Zwischendurch sorgten zwei Tanzgruppen mit traditionellen Tänzen und passenden Kostümen aus Tibet und Xinjiang für Stimmung.
Das große Thema rund um die Provinzen wird im Rahmen des Sachunterrichtes behandelt, um den Kindern China näher zu bringen. Wer die Präsentation verpasst hat, der hat noch Gelegenheit, die selbst gebastelten Plakate auf dem Gang vor der Kantine zu bewundern – dort wird die kleine Ausstellung noch bis etwa Ende nächster Woche zu sehen sein.

kp/PR

Und das sagen die Kinder aus der 4c über das Projekt:

„Wir haben viele Stunden dafür gebraucht, aber es hat sich für mich gelohnt.“ Leonard Köppern

„Als ich vorne stand hatte ich alles vergessen und da hat meine Karteikarte geholfen.“ Dan Hameder

„Es war gut, dass ich gleich am Anfang reden konnte, denn dann konnte ich später besser zuhören. Ich habe viel Neues über die Wüsten erfahren.“ Eric Bäcker

„Ich habe gelernt, in der Gruppe ein größeres Projekt zu machen. Es war nicht immer leicht, aber wir hatten auch viel Spaß.“ Sabrina Seiler

„Ich war schon oft in Beijing, aber ich wusste nicht, dass es dort einen Sommerpalast gibt.“ Taotao Wang

„Ich war sehr aufgeregt und etwas ängstlich. Zum Schluss war ich glücklich.“ Yasmin Haug

„Ich fand es interessant, ein Plakat zu gestalten und einen Vortrag zu erarbeiten.“ Jonas Mehrländer

„Ich musste warten, bis ich endlich dran war. Dann wurde ich immer aufgeregter. Es hat aber gut geklappt.“ Paula Bönsch

„Ich konnte meinen Vortrag auswendig, aber ich traute mich nicht ins Publikum zu gucken.“ Melanie Koppitz

„Ich war unsicher, ob meine Informationen alle richtig waren. Ich wollte nichts verwechseln.“ Frank Sadoine

„Ich habe etwas Neues erfahren: Da es nicht mehr genug Bambus gibt, stellt man ihn jetzt künstlich her.“ Hannah Kotzbauer

„Ich habe gelernt frei zu sprechen und als Sicherheit hatte ich immer noch meine Karte.“ Titus Pott

"Nach Xinjiang möchte ich gerne mal reisen und die Wüste sehen.“ Vanessa Unger

Alle Fotos © DS Shanghai / PR, mm