Autorin Silvia Kettelhut liest für die 4. Klassen – die rasenden Reporter berichten

 

Am 17. Januar 2012 ist Frau Kettelhut zu uns an die Schule gekommen, weil sie einen Kinderkrimi geschrieben hat und sie das Buch den Viertklässlern vorstellen wollte. Das Buch heißt „Blaue Stunde auf der Pfaueninsel“ und handelt von einem Jungen mit dem Namen „Kjell“. Er lebt auf der Pfaueninsel in Berlin. Dort macht er eine spannende Entdeckung – und das hat mit Museen zu tun…
Frau Kettelhut hat uns aber nicht nur davon erzählt, was in dem Buch passiert. Sie hat uns auch etwas daraus vorgelesen und einige Textstellen durften wir Schüler sogar selbst vorlesen. Das hat Spaß gemacht.
Wir haben Frau Kettelhut auch Fragen gestellt. Zum Beispiel wollten wir wissen, warum sie das Buch überhaupt geschrieben hat. Da hat sie geantwortet, dass der Verlag sie gefragt hat, ob sie ein Buch schreiben möchte, das mit Krimi und Museen zu tun hat. Sie hat sich sehr darüber gefreut, weil sie sonst chinesische Bücher übersetzt. Sie ist nämlich eine Sinologin. Ein Kinderbuch zu schreiben fand sie toll, weil sie dabei gucken konnte, wie die Kinder die Welt sehen.

 

Den Namen „Kjell“ hat Frau Kettelhaut ausgesucht, weil ihr Neffe so heißt. Sie hat auch erklärt, warum sie sich in Berlin gut auskennt. Sie hat schon dort gelebt. Außerdem ist sie für das Buch extra noch einmal nach Berlin gefahren und hat zum Beispiel die Museen besucht. Damit sie alles „echt“ erzählen kann.  
Wir finden, die Lesung war sehr interessant, weil wir die Museen besser kennengelernt haben und weil das Buch spannend ist. Besonders gut fanden wir, dass wir eine richtige Schriftstellerin kennengelernt haben. Sie hat uns genau erzählt, wie es ist, ein Buch zu schreiben. Bis das Buch fertig war, hat Frau Kettelhut übrigens ein halbes Jahr gebraucht. Das ist gar nicht so lang, denn das Buch hat 224 Seiten.

Die rasenden Reporter


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