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Orientierungsstufe

Klasse 5 – Orientierungstufe: Fordern, fördern und begleiten

Nach dem Ende der Grundschule in treten die in Klasse 5 in eine einjährige Orientierungsstufe des achtstufigen Gymnasiums über. Die Klasse 5 ist Eingangsstufe der Sekundarstufe und bildet mit der Klasse 4 eine pädagogische Einheit. Beide Schulstufen kooperieren eng miteinander. Am Ende der Klasse 5 wird für jeden Schüler eine individuelle Schullaufbahnempfehlung ausgesprochen. Diese erfolgt durch Entscheidung der Klassenkonferenz anhand der Leistungen sowie nach pädagogischen Gesichtspunkten.

Den Übergang erleichtern

Durch Kooperation von Grundschule und Sekundarstufe in den Klassen 4 und 5 wird den Schülern der Übergang in die neue Schulform erleichtert, sie werden ihren Fähigkeiten gemäß gefordert und gefördert. Die Lerninhalte in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch sind aufeinander abgestimmt. In der Regel wird in Klasse 5 eines der Kernfächer durch den Klassenlehrer aus der Grundschule weiter unterrichtet.

An deutschen Schulen im Ausland findet jeder Schüler am Ende der Klasse 5 die ihm gemäße Schulform. Dementsprechend wird am Ende der Klasse 4 keine Aussage über die Schulformeignung getroffen.

Dem unterschiedlichen Lernverhalten und der individuellen Leistungsfähigkeit der Schüler trägt die Orientierungsstufe innerhalb übereinstimmender, gymnasialen Lehrplänen entsprechender Lernangebote durch Differenzierungsmaßnahmen Rechnung. Leitgedanke ist die individuelle Förderung der Kinder zur Vorbereitung auf die weitere Schullaufbahn. Dazu stehen in Klasse 5 für die Fächer Mathematik und Deutsch zwei zusätzliche Förderlehrerstunden zur Verfügung. Zusätzlich zum laufenden Unterricht können Schüler einzeln oder in kleinen Gruppen in der Regel einmal in der Woche intensiv von einer zusätzlichen Förderlehrkraft unterrichtet werden.

Das Fach „Lernen lernen“ trainiert in enger Anbindung an die Fächer Deutsch und Mathematik zentrale Kompetenzen zur selbstständigen Organisation von Arbeiten, Lernen sowie Prüfungsvorbereitung und -bewältigung. Die Schüler sollen eigene Lernprozesse bewusst wahrnehmen und gestalten lernen. Zusätzliche häusliche Hilfe kann dadurch nicht ersetzt werden. Schule und Elternhaus müssen gemeinsam Selbstständigkeit und Selbstvertrauen beim Herangehen der Kinder an die Herausforderungen der Sekundarstufe fördern.