Ausflug ins Seidenmuseum


Gestern waren wir im Seidenmuseum. Zuerst haben wir in der Klasse drei Regeln besprochen: Wenn jemand etwas erzählt, sollten wir gut zuhören. Im Bus leise sein und wir sollten den ganzen Tag gut aufpassen.

Dann ging los. Um 9 Uhr waren wir im Museum. Das Gebäude sah von außen gar nicht wie ein Museum aus. Im ersten Raum sahen wir den Lebenskreislauf von Seidenraupen. Wie sie vom Ei zur Raupe werden, wie sie sich verpuppen und wie sie dann als Falter aussehen. Wenn man sie züchtet, um ihren Kokon aufzufädeln, werden sie im Kokon in heißem Wasser gekocht. Das überleben sie nicht. Aber einige lässt man auch zu Faltern werden, denn wir benötigen Eier, um zu neuen Kokons zu kommen. In dem Raum hingen noch zwei Karten, die uns die Seidenstraße auf dem Land und zu Wasser zeigten. In einem Korb lagen lebende Seidenraupen. Wir durften sie berühren. Wenn Seidenraupen nicht gerade fressen, schlafen sie. Und sie ernähren sich ausschließlich von Maulbeerblättern. Wenn sie groß genug sind, verpuppen sie sich in einem 1000m langen Seidenfaden - ohne Aufforderung übrigens.   

Es gibt auch Zwillingskokons.

In einem anderen Raum standen Maschinen, die den Seidenfaden aufrollen.   Zwillingskokons muss man mit der Hand abrollen. Ein solcher Kokon entsteht wenn sich zwei Raupen eng nebeneinander verpuppen. Die Fäden sind dann arg durcheinander und man kann sie nicht mit der Maschine aufrollen.

Zur Pause sind wir in die Verkaufshalle gegangen.

Zum Schluss konnten wir uns die Räume noch mal allein ansehen und sollten unserer Führerin erklären, was wir gelernt haben. Sie war Chinesin, sprach aber auch Deutsch. Es waren witzigerweise auch deutsche Touristengruppen dort.

Es gab schon schönere Ausflüge, die wir gemacht haben. Aber es war ziemlich interessant.

Gerold Gorges, 4a

Mehr über unseren chinesischen Sachunterricht finden Sie hier.