In seinen monatlichen Sitzungen berät der Vorstand über sämtliche Angelegenheiten der Deutschen Schule und diskutiert und trifft Entscheidungen, die für die Zukunft der DS Shanghai von Bedeutung sind. Darüber hinaus ist der Vorstand aber auch außerhalb der Schule für die DS Shanghai aktiv. Die hier veröffenlichten Berichte sollen helfen, die Arbeit des Vorstands transparenter zu machen.
Mitgliederversammlung im Oktober 2009 | ||
Informationsveranstaltung zur Gebührenerhöhung | ||
Dr. Anne Kulich stv. Vorsitzende | ||
Martin Rätzke neues kooptiertes Mitglied | ||
Informationsbrief zur Gebührenerhöhung | ||
Dr. Eckhard Parzich neues kooptiertes Mitglied | ||
Vorstandspräsentation MV 2008 als PDF | ||
Mitgliederversammlung im Oktober 2008 | ||
Vorstandssitzung in Pudong im Januar 2008 |
Die Deutsche Schule zählt zu den wichtigsten Standortfaktoren für deutsche Unternehmen in Shanghai. Für qualifizierte Mitarbeiter mit Familie, die aus Deutschland ins Ausland gesandt werden, spielt die Frage, ob die Ausbildung ihrer Kinder auch vor Ort gewährleistet ist, eine wichtige Rolle bei ihrer Entscheidung, im Ausland zu arbeiten. Vor rund 150 Gästen präsentierten Detlef Ernst, Vorsitzender des Schulvereins, und Schulleiter Jürgen Schumann beim Kammertreffen der German Chamber am 29. März Fakten und Hintergründe zur rasanten Entwicklung der Deutschen Schule in Shanghai, zum derzeitigen Status quo und gaben einen Ausblick auf die weiteren Planungen der DSS.
Der Zustrom Deutscher Firmen nach Shanghai hält unvermindert an - was auch für die Deutsche Schule Shanghai weiteres Wachstum bedeutet. Dass dieses Wachstum nicht ohne Probleme in die richtigen Bahnen gelenkt werden kann, um auch die Qualität der Ausbildung an dieser Auslandsschule weiterhin zu gewährleisten, machten Jürgen Schumann und Detlef Ernst den Zuhörern aus Handel und Industrie gemeinsam klar. Das Ziel der Ausbildung an der Deutschen Schule Shanghai, die auch eine sehr starke englischsprachige Komponente berücksichtigt, kann auch unter das Motto gestellt werden: Mobilität möglich machen.
In ihrer Präsentation stellten Herr Ernst und Herr Schumann eine kaufmännische Berufsausbildung an der DSS in Aussicht. "Wir sind bereit, eine Berufsschule einzurichten", sagte Jürgen Schumann, "dazu brauchen wir aber die Unterstützung der Betriebe hier in Shanghai. Sie müssen die Ausbildungsplätze einrichten und anbieten."
Die Initiative wurde von den Vertretern der Industrie mit Interesse aufgenommen. Am Ende einer kurzen Frage- und Diskussionsrunde einigten sich Kammervertreter, Schulleitung und Schulverein der DSS und Vertreter der deutschen Unternehmen darauf, eine gemeinsame Arbeitsgruppe zu gründen, um die Möglichkeiten der Initiative auszuloten und sie weiter voran zu treiben. Es sieht ganz so aus als würde die Deutsche Schule bald nicht mehr nur "im Ausland für Deutsche Schule machen", sondern gemeinsam mit den deutschen Unternehmen auch "im Ausland für Deutsche Ausbildungsplätze schaffen".
Der Unterausschuss "Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik" des Deutschen Bundestages hat am 06.11.2006 den Vorstandsvorsitzenden und den Leiter der Deutschen Schule Shanghai als Sachverständige zu einer Anhörung zum Thema "Zur Situation des deutschen Auslandsschulwesens" nach Berlin eingeladen. Dort haben wir die Deutsche Schule Shanghai als ein beispielhaftes Schulprojekt für "Public Private Partnership" dargestellt. Eine Delegation dieses Ausschusses hat während einer kulturpolitischen Reise nach China auch die Deutsche Schule Shanghai besucht. Die Bundestagsabgeordnete Frau Dr. Luc Jochimsen bedankte sich anschließend in einem Schreiben an den Schulleiter:
"Heute ist es genau eine Woche her, dass Sie uns in Ihrer Schule so viel Interessantes erfahren ließen: Die Gespräche mit den Abiturienten, die Musikszenen der Kleinen, der Drache und die Einblicke in Räume und Lernorte. Ganz herzlichen Dank dafür."