Zhongguo Ri – der Chinatag 2011 in der Grundschule

Möglichst viele Süßigkeiten mit Stäbchen einsammeln, blauweißes Mingporzellan basteln oder den Gegner beim Go-Einkreisungsschach schlagen: Der Chinatag in der Grundschule sorgte auch diesmal, am 23. Februar 2011, für lebendige Einblicke in die chinesische Kultur.
Schon morgens um acht Uhr duftete es nach karamellisiertem Zucker und ein chinesischer Kleinkünstler formte daraus kleine, essbare Figuren. Rocio aus der 1a konnte es wie die anderen Kinder in der langen Schlange kaum erwarten, ihr Zuckerwerk in den Händen zu halten. Wenig später hatte sie ihrem kleinen Hasen schon die Ohren abgeknabbert. Um Langohren ging es auch in einigen Klassenräumen: Die Kinder bastelten passend zum neuen chinesischen Jahr Hasen aus Knete und falteten Hasen-Origamis.
Laura, Bianca und Sophia aus der 4a fächerten sich gegenseitig Luft mit ihren neuen chinesischen Fächern zu. „Die haben wir selbst bemalt“, sagten sie stolz.  Nebenan führte Paul aus der 3a konzentriert seinen Pinsel über das Papier. Am Ende stand dort das chinesische Zeichen für Reis. „Gar nicht so einfach“, meinte Paul, „das muss ich noch weiter üben!“ Fleißig bei der Sache waren auch die Kinder, die im Nebenraum der Piazza die chinesische Kampfkunst Wushu ausprobierten. Und die Kinder auf dem Grundschulhof mit den Shanghaier Straßenspielen.
Nach dem chinesischen Mittagessen ging das Programm mit Kampfkunst, Tanz und chinesischen Liedern im Fine Arts Center weiter. „Das war ein schöner Tag“, sagte Felix aus der 3b. „Wir durften uns aussuchen, was wir machen wollten und haben was über China gelernt.“

Was die Grundschüler selbst über ihren China-Tag geschrieben haben, kann hier nachgelesen werden.


PR-Team/kp

Fotos: DS Shanghai, PR