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Herzlich Willkommen an der Grundschule der DS Shanghai EuroCampus

Das Team der Grundschule der DS Shanghai EuroCampus

Unsere Grundschule versteht sich als wichtiges Bindeglied zwischen Kindergarten und Sekundarstufe. Gleichwohl ist sie eine eigene Schulform mit einem eigenen Lehrplan, einer eigenen Pädagogik.

Im Mittelpunkt aller unterrichtlichen Arbeit stehen die persönliche Entwicklung sowie die Lernentwicklung des einzelnen Kindes. Die Schule orientiert sich an dem Entwicklungsstand des Kindes und Schülers. Das heißt, der Schüler muss nicht den zeitlichen Zwängen des Systems folgen, sondern das System passt sich den Bedürfnissen des Schülers an. Unterstützt werden wir dabei von unserem Förderteam, das aus ausgebildeten Sonderpädagogen besteht.

Um die Übergänge vom Kindergarten in die Grundschule sowie von der Grundschule in die Sekundarstufe möglichst fließend zu gestalten, kooperieren wir eng mit Vorschule und Sekundarstufe. So gestalten beispielsweise Vorschüler mit Grundschülern gemeinsame Projekte und besuchen sich gegenseitig. Zudem führen Grundschullehrkräfte den Mathematik-, Deutsch-, Englisch- sowie Sportunterricht in der Vorschule durch und fördern die Kinder in den Bereichen Wahrnehmung und Deutsch als Zweitsprache. Der folgende Schritt der Einschulung ist dann nur noch ein selbstverständlicher Wechsel in ein schon bekanntes Umfeld.

Um den individuellen Entwicklungen Rechnung zu tragen, die bei Kindern oft in Schüben und nicht exakt prognostizierbar verläuft, haben wir das Konzept der Kombiklasse entwickelt. Traditionell werden die Kinder einmal pro Jahr ausschließlich nach den Sommerferien eingeschult. Nicht für alle Kinder ist dies der richtige Zeitpunkt, denn es kommt vor, dass Kinder schon früher als zum Zeitpunkt der Einschulung die Schulreifekriterien erfüllen. Diese Kinder können jederzeit in die Kombiklasse eingeschult und absolut individuell unterrichtet werden. Sie verbleiben dort, bis sie in eine der anderen ersten oder zweiten Klassen wechseln können. Eine Wartezeit bis zum offiziellen Einschulungstag entfällt.

Auch Kinder, die ein nach deutschen Maßstäben schulpflichtiges Alter erreicht haben, jedoch einige Schulreifekriterien noch nicht erfüllen, haben in der Kombiklasse im Rahmen einer individualisierten Lernumgebung bessere Voraussetzungen für einen erfolgreichen Schulstart.

Ein weiterer Übergang erfolgt für die Kinder nach der 4. Klasse. Bis dahin wird in der Grundschule im Rahmen des Klassenlehrerprinzips unterrichtet. Dieses ermöglicht eine sehr flexible Einteilung der Unterrichtseinheiten durch die Klassenlehrkraft. Die Schüler verbringen die meiste Zeit in ihrem Klassenraum und haben in der Klassenlehrkraft eine feste Bezugsperson als Ansprechpartner für alle schulischen Belange.
Das Klassenlehrerprinzip weicht im fünften Schuljahr dem Fachlehrerprinzip. Die Schüler haben nun bis zu 10 verschiedene Lehrkräfte und einen Klassenlehrer. Auch die Stundentafel ist breiter angelegt, die Kinder haben mehr Stunden und mehr Unterrichtsfächer als noch in der Grundschule. Das Curriculum wechselt von dem der Grundschule in das eines achtjährigen Gymnasiums mit einer einjährigen Orientierungsstufe.

Die Grundschule versucht in Kooperation mit der Sekundarstufe diesen Wechsel für die Schüler so fließend wie möglich zu gestalten. Durch einen erhöhten Fachlehrereinsatz im vierten Schuljahr gewöhnen sich die Kinder im Vorfeld bereits ein wenig an einen verbindlichen 45-Minuten Takt. In den Kernfächern Mathematik und Deutsch sind die Lehrpläne angeglichen. Überflüssige Wiederholungen im fünften Schuljahr können so vermieden und wichtige fachliche Voraussetzungen im vierten Schuljahr vorbereitet werden.

Neben wichtigen Informationen, die im vierten Schuljahr gesammelt und an die Sekundarstufenlehrkräfte weitergegeben werden, wird hier die Weitergabe von Entwicklungsdaten gewährleistet. Diese bietet schlussendlich eine Hilfe für Schüler, Eltern und Lehrer,  eine dem Schüler gerechte Schulform am Ende der Klasse 5 zu finden.