Kindersprechtag

Wir haben einen Kindersprechtag gehabt. Den gibt es in der Grundschule jetzt zweimal im Jahr. Die Lehrer haben uns zunächst einen Blatt gegeben, auf dem wir ankreuzen und schreiben mussten, wie gut wir uns in der Schule finden und wie wir mitarbeiten. Die Lehrerin erzählt uns dann zum Beispiel, dass sie ein Kreuz nicht verstanden hat und wir sprechen dann noch mal drüber. In einer eigenen Zeile können die Lehrerinnen auch ihre Zeichen verteilen, wie sie uns einschätzen. Frau Heil hat uns auch Tipps gegeben, wie wir uns verbessern können. Manchmal sagt die Lehrerin auch: „Du bist ganz schön gut!“ Oder sie sagt: „Daran kannst Du im Förderunterricht noch mal arbeiten.“ Der Zettel und das Gespräch mit der Lehrerin sind toll. Man kann mal ganz alleine mit Frau Heil sprechen und man kann mit dem Zettel mal über sich selbst nachdenken. Viele Kinder haben bei uns in der Klasse auch die Hausaufgabe bekommen, nachzudenken, wie sie etwas verbessern können oder was sie gut können.

Steffi Wang, 3a
Laura Himmel, 3a

 

Nachdenken über den eigenen Lernprozess

 

Die nächsten Kindersprechtage in den Grundschulkassen finden vor den Elternsprechtagen im April statt.

Entstanden ist die Idee der Einführung von Kindersprechtagen nach unserer SEIS-Evaluation in der Arbeitsgruppe zur Leistungsrückmeldung. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Grundsätze zur Leistungsbewertung an unserer Grundschule finden Sie hier.

Ein Interview mit dem deutschen PISA-Chef und Erziehungswissenschaftler Eckhard Klime über den Sinn und Unsinn von Schulnoten finden Sie hier.