Von unserer Klassenfahrt nach Suzhou

Am besten hat mir unser Ausflug in eine Seidenfabrik gefallen. Das war interessant.
Es gab dort Kartons und dort haben die Chinesen Bänder rausgezogen, das waren Seidenfäden. Diese wurden übereinandergelegt und so ist eine Decke entstanden.
Auch wurden Kokons von Seidenraupen in Wasser gelegt. Und dann wurden die Fäden davon von einer Maschine nach oben gezogen und auf eine Spule aufgewickelt.

Zu Essen gab es meist chinesisch: Grünes chinesisches Gemüse, Dumplings (leider mit Gemüsefüllung und nicht mit Fleisch), chinesische Suppe mit Pilzen und Paprika, aber Pommes standen auch auf dem Tisch und die haben mir am besten geschmeckt. Einmal waren wir auch bei KFC. Im Hotel mochte ich die Pommes aber lieber, denn bei KFC waren die Pommes schon so wabbelig.

Unser Hotel war cool. Wir haben im zweiten Stock gewohnt. Daneben war eine Wiese, sie hat zum Hotel gehört und wir konnten Fußball spielen.

Am dritten Tag sind wir einen Berg hochgegangen, zum Tempel.  Ein Mädchen stand beim Tempel als Figur. Sie war früher ein Mann und hat sich zum Mädchen machen lassen. Wenn man bei ihr betet, betet man, dass man Kinder bekommt. Ich habe dort nicht gebetet. Keiner von unserer Klasse übrigens. Und es gab noch einen Gong, der sah aus wie ein Kugelfisch und man sollte ihm mit einem Schläger in den Bauch hauen.

Es war eine schöne Klassenfahrt.

Jesper Schmidt, Klasse 2b