Erfahrungen mit der Buswechsel-Testphase

Seit drei Wochen ist es möglich, dass Grundschüler und Fünftklässler freitags mit ihren Freunden im Bus mitfahren, also den Bus wechseln. Dazu müssen sie sich vorher anmelden. Wie das Angebot angenommen wird, erfährt Lennart Hornbostel aus Klasse 2 im Interview mit Jutta Bourgeois.

Wie viele Freunde darf man beim Buswechsel mitnehmen?
Man darf so viele Freunde mitnehmen, wie noch freie Plätze im Bus sind.

Darf bei einer Geburtstagsfeier auch die ganze Gesellschaft mitfahren?
Dürfte schon. Aber ich denke, das wird nicht klappen, denn so viele Plätze sind in den meisten Bussen wohl nicht frei.

Haben schon viele Kinder den Bus gewechselt?
Bisher hat das noch niemand gemacht.

Was passiert, wenn auch bald keiner mehr den Bus wechseln will?
Wir sind ja gerade in einer Testphase. Wenn keiner mehr den Buswechsel braucht und die Eltern den gegenseitigen Besuch ihrer Kinder anders organisieren, braucht der Bus ja nicht mehr gewechselt zu werden.

Was ist, wenn zu viele Kinder den Bus wechseln wollen?
Dann können wir es nicht mehr anbieten, aber momentan sieht es ja nicht so aus.

Wird ein Extrabus eingesetzt, wenn zu viele Kinder in einem Bus mitfahren wollen?
Nein, den gibt es nicht.

Die großen Kinder, dürfen die auch den Bus wechseln?
Die dürfen nicht wechseln, dass dürfen nur die Grundschüler und die Kinder aus Klasse 5. Irgendwann sind sie auch alt genug, dass sie sich ein Taxi organisieren können.

Können auch Lehrer andere Lehrerfreunde mitnehmen?
Lehrer dürfen auch andere Lehrer mitnehmen.

Und wie viele?
So viele Plätze, wie noch frei sind. Allerdings haben Kinder immer Vorrang. Wenn kein Platz mehr für einen Lehrer ist, muss dieser aussteigen. Er darf keinem Kind den Platz wegnehmen.

Für Lehrer gibt’s ja auch Lehrerbusse. Und tschüss!

Informationen zum Buswechsel finden Sie hier.