Das faule Schwein auf dem Chinatag

 

Am Dienstag,  den 24. war Chinatag. Es gab sehr viele Spiele.  Aber die meisten Kinder waren beim Lolli-Gießen oder beim Lolli-Pusten. Viele Kinder waren beim Drachen basteln und auch bei den Mehlfiguren. Mir aber hat das Schattentheater am besten gefallen, es gab eine uralte chinesische Geschichte, die von vier Leuten gespielt wird. Hier ist sie, ich erzähle sie euch noch mal und nenne sie einfach:

Das faule Schwein

Es war ein faules Schwein, das Essen für die Stadt schleppen sollte. Aber es war faul und dort war ein Baum. So hat sich das Schwein an den Baum gesetzt. Es kam ein Affenkönig und er dachte sich, diesem Schwein werde ich einen Streich spielen, wenn es unser Dorf hungern lässt. Der Affenkönig verwandelte sich in eine alte Frau und heulte. Da wachte das faule Schwein auf. Es fragte: „Warum weinst du?“ „Mein Mann ist tot, nun muss ich den weiten Weg nach Hause laufen.“ „Ich werde dich nach Hause tragen, denn ich bin kein schlechtes Schwein.“ Drei Tage und drei Nächte lief es ohne Pause und dann quängelte es: „Können wir jetzt mal eine Pause machen?“ In dieser Pause verwandelte sich der Affenkönig zurück.  Da wurde das Schwein ganz wütend und wollte den Affenkönig schlagen. Beide schnappten sich einen Stock und schlugen sich, doch der Affenkönig sagte: „Du wirst jetzt zum weisen Affenkönig kommen.“ Das Schwein quarkte: „Bitte gib mir Gnade.“ Doch dann kam der Papst und sagte: „Wenn Du so faul bist und unserem Dorf nichts geben kannst, so sollst Du uns zu dem Dorf führen. Geht es den Bewohnern schlecht, so sollst du zahlen, geht es ihnen gut, musst du nichts bezahlen. Da kamen sie zum Dorf. Den Menschen ging es gut und das faule Schwein war frei.“

Lennart Hornbostel, Klasse 2