Die vierten Klassen besuchen eine Kläranlage

Stinkeausflug

Um 8.30 Uhr fuhren wir mit dem Bus nach Suzhou, um uns eine Kläranlage anzuschauen. Als wir endlich müde und erschöpft um 11.00 Uhr ankamen, stiegen wir aus und gingen gleich zu der ersten Station. Dort angelangt kam uns ein total ekliger Gestank in die Nase. Ich fand diesen Geruch unerträglich. Dann schauten wir uns zwei Filterbecken an und besuchten noch den Kontrollraum der Kläranlage. Vor der Rückfahrt konnten wir uns noch ein bißchen auf dem Hofaustoben. Zurück zur Schule brauchten wir nicht so lange. Diesen Ausflug fand ich nicht so toll. So eine lange Busfahrt und dann noch dieser furchtbare Gestank.

Karl Schnickmann, 4b

Und dies berichtet Quentin von dem Ausflug.

 

Und so berichtet Elisabeth Sophie Oeljeklaus aus der 4c von dem Ausflug:




Ich möchte euch über unseren Ausflug zu einer Kläranlage auf dem Land in der Nähe von Shanghai berichten. Das Thema hatten die 4. Klassen im Sachunterricht besprochen.
Jeder von uns war aufgeregt als Frau Wierschem uns im Herbst 2008 gesagt hatte, dass wir eine Kläranlage besichtigen. Jeder wollte sich schon eine Wäscheklammer mitnehmen.
Endlich war es dann soweit. Wir kamen alle mit Proviant gefühltem Rucksack zur Schule. Dann ging es in den Bus. Mir kam es vor als würden wir eine Ewigkeit fahren. Es war ziemlich schwer die Kläranlage zu finden. Der Busfahrer hatte sich mehrmals verfahren. Nur noch Fabriken konnte man sehen als wir dann zum Glück da waren. Die Luft roch noch schlimmer als in diesem muffigen Bus. Alle mussten noch einmal auf die Toilette bis wir dann die Kläranlage besichtigen konnten.
Diese Kläranlage ist leider nicht so groß, denn sie hat keinen Kanaleinlauf und kein Hebewerk. Zuerst hatten wir uns den Grobrechen angeschaut. Unter dem Grobrechen war so etwas wie ein Behälter, in dem der ganze Dreck aufgehoben wurde. Ein Mann schaltete den Grobrechen für uns einmal an. Es war wie so ein kleiner Brunnen der mächtig stank. Eine Riesenschaufel fuhr in die große Grube und eine  ekelhaft stinkende Matsche kam zum Vorschein. Es war keine Erde, sondern klebriges nasses  Klopapier und Kot von Menschen. Im Grobrechen bleibt der Schmutz, den die Menschen verursacht haben, hängen. Wir waren heil froh weiter gehen zu dürfen, denn jetzt konnten wir uns den Sandfang und das Vorklärbecken mit Räumer, das Belüftungsbecken und das Nachklärbecken anschauen. Wir gingen eine Treppe hinauf. Dort waren sechs oder sieben riesige Becken und es stank dort nicht mehr so doll wie bei dem Grobrechen.  Zum Glück gab es dort Wege auf denen wir lang laufen konnten. Im Sandfang sinken die kleineren Sandkörner auf den Boden. Im Vorklärbecken mit Räumer war das Wasser nicht mehr ganz so schmutzig wie im Sandfang. Dort setzt sich der restliche Schlamm auf dem Boden ab. Im Belüftungsbecken wird Sauerstoff dem Wasser hinzugefügt. Auf der Oberfläche des Wassers haben sich ganz fette riesige Blasen gebildet. Aber im Nachklärbecken war alles wieder still. Anschließend gingen wir in die Haupt-Zentrale. Dort zeigte uns ein  Mann wie das mit dem Wasser vor und nach der Klärung aussieht.  Am Ende konnten wir aber nicht sehen, wie das Wasser aussieht, das in den Fluss geleitet wird. 
Als wir dann zum Bus kamen, war ich doch froh, wieder zur Schule zu fahren und den muffigen Busgeruch habe ich auf der Rückfahrt gar nicht mehr gerochen. Aber BITTE geht auch einmal zu einer Kläranlage um zu sehen, was die Menschen alles ins Abwasser werfen.

Elisabeth Sophie Oeljeklaus, 4c