Grundsätze der Leistungsbewertung in Mathematik

In Lernerfolgskontrollen werden die Inhalte der Lernbereiche zusammengeführt. Bei der Aufgabenauswahl sind die Kompetenzentwicklung sowie die verschiedenen Niveaustufen der Anforderungen angemessen zu berücksichtigen.
Aufgaben, die das Bearbeiten und Lösen mathematischer Probleme erfordern, sind insbesondere zu berücksichtigen. Problemlösen setzt verfügbare Kenntnisse und Fertigkeiten voraus; es erfordert das Abrufen und Nutzen dieser im Hinblick auf die Fragestellung. Einfache und grundlegende Lösungsstrategien sind dabei anzuwenden. In diesem Zusammenhang kann von den Schülern gefordert werden, den Bearbeitungsweg zu verdeutlichen. Die vom Schüler gewählte Strategie ist bei der Beurteilung der Leistung zu akzeptieren.
Neben schriftlichen Lernerfolgskontrollen werden auch mündliche und praktische Leistungen gefordert.
Als mündliche Leistungen werden einerseits gedächtnismäßig verankerte Inhalte verlangt. Andererseits sind auch Aufgaben zu stellen, bei denen die Schüler Zusammenhänge und Beziehungen erläutern, Verfahrensweisen erklären oder Bearbeitungshilfen interpretieren. Insbesondere
in Phasen freier Arbeit und bei einer Unterrichtsgestaltung mit aktiv-entdeckenden und sozialen Lernformen bieten sich Möglichkeiten, mündliche Leistungen von den Schülern zu fordern, die eine Einschätzung des Entwicklungsstandes der Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten geben.