Grundsätze der Leistungsbewertung in Musik

Die Beurteilung von Leistungen bzw. die Einschätzung eines Kindes kann durch Worturteile und Zensuren vorgenommen werden. Sie orientiert sich am konkreten Entwicklungsstand des Kindes. Umfang, Form und Inhalt von Kontrollen werden durch das Alter des Kindes, aktuelle Situationen innerhalb der Klasse und Schule, die im Unterricht gestellten Anforderungen in den verschiedenen Niveaustufen sowie die Kompetenzentwicklung bestimmt. Dabei müssen sich die Relationen zwischen den Lernbereichen und deren Zielstellungen in den Lernerfolgskontrollen widerspiegeln. Im Musikunterricht werden mündliche, schriftliche und praktische Leistungen in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander gefordert und bewertet. Der Spezifik des Faches entsprechend werden im Musikunterricht oft Teamleistungen erbracht, die neben den fachlichen insbesondere von den sozialen Leistungen der Kinder abhängen. Entsprechend der Aufgabenstellung können zur Leistungsbewertung folgende Kriterien herangezogen werden:

− Gebrauch der Sing- und Sprechstimme

− altersentsprechender Liedvortrag

− Nutzen verschiedener Bewegungsformen

− Fähigkeit zur koordinierten Bewegung

− selbstständige Entwicklung von Bewegungsformen

− Fähigkeit zur Unterscheidung von Musikstücken

− instrumentales Musizieren (alleine, in der Gruppe)

− Instrumente sachgerecht handhaben und zweckgerichtet einsetzen

- Theorie: Noten-, Pausenwerte, Taktarten - ab Klasse 3.