Mathematik-Meisterschaft an der DSS

Großmutter verteilt 117 Erdbeeren an ihre insgesamt 13 Enkelkinder. Dabei gibt sie dem Zweitjüngsten eine Erdbeere mehr als dem Jüngsten, dem Drittjüngsten eine Erdbeere mehr als dem Zweitjüngsten usw.
Wie viele Erdbeeren bekommt das jüngste Kind? Das ist kein Trick, sondern Mathematik.
Denken, Rechnen und Knobeln sind in unserer Mathe-Meisterschaft gefragt.
Im SEIS-Bericht der Grundschule wurde zwar die individuelle Unterstützung an unserer Schule gelobt, vermisst wurde allerdings die Förderung von Interessen und Begabungen.
So entwickelte eine Arbeitsgruppe an unserem pädagogischen Tag am 2. Februar die Idee, mathematisch begabte Kinder nicht nur in den jährlichen Wettbewerben Mathematik-Olympiade und Känguru sowie unseren Einsteingruppen zu fordern, sondern auch in einem schuleigenen Wettbewerb mit einer wöchentlichen Aufgabe. Dieser Idee folgte bereits drei Tage später ein Testlauf. Unsere Kinder der Klassen 2 bis 4 bekamen jeweils Donnerstags eine Knobelaufgabe, zur Lösung hatten sie 5 min Zeit. Die richtigen Lösungen reichten die Klassenlehrer an mich weiter.   
Erster Kommentar von Elisabeth Oeljeklaus aus der 4c: „Man muss ganz schön knobeln, sonst hat man keine Chance und zum Glück muss man nicht abgeben, wenn man nicht will. Mir macht es aber viel Spaß.“
Auch bei andern Kindern kam unser schulinterner Wettbewerb gut an und wird fortgesetzt. Die wöchentlichen Aufgaben bekommen wir übrigens vom Schulamt in Ansbach und seiner Mathematik-Meisterschaft Mittelfranken.

Die Platzierungen an unserer Schule finden Sie hier.

Ein Interview mit dem Autoren der Aufgaben, Wolfram Kriegelstein, finden Sie hier.
    
Tim Kramer