Die Klasse 6b zu Besuch in der Opernschule Shanghai

Am Donnerstag, den 13.3.08 waren wir, die Klasse 6b, zu Besuch in der Peking Opern Schule.

Wir hatten die Gelegenheit, in vielen Räumen unterschiedliche Übungen zu beobachten.

Diese Frauen wollen Puppenspielerinnen werden. Die Lehrerin klatscht immer einen Rhythmus, so dass die Frauen dazu tanzen können. Das auffallende an den Kostümen ist, dass sie sehr lange weiße Ärmel haben, Das soll die Bewegungen ausdruckstärker erscheinen lassen.

 

Diese Tänzerinnen führten uns eine Geschichte über ein wunderschönes Mädchen vor, die ihr Eltern verließ, um zu heiraten. Aber sie würde ihre Eltern nie wieder sehen. Sie reitet mit zwei Begleitern auf einem wilden Pferd ihren endlosen Weg über Berg und Tal. Dabei schaut sie sich oft um und erinnert sich an ihre glückliche Kindheit.

Jede Bewegungsform wird eher stilisiert als realistisch umgesetzt. Reiten wird zum Beispiel dargestellt, in dem man eine Peitsche mit Quasten erhebt.

 

 

Hier sieht man eine Zauberin, die mit ihren Gewändern Blumen auf eine Wiese zaubert und mit ihrem langen Tuch viele Bewegungen tanzt. Das war ein sehr langer Tanz, der 15 Minuten gedauert hat.

 

Die Lehrerin korrigiert jeden Fehler auf den Zentimeter genau. Jede einzelne Bewegung muss durch hartes Training einstudiert werden.

 

 

Die Lehrerin schlägt den Takt auf einer Holzbank nach, damit die Schülerinnen wissen, in welchem Tempo sie ihre Bewegungen ausführen sollen. Dabei bröckelt die Farbe von der Holzbank ab.

 

Viele Tänzerinnen müssen Dehnungen wie diese können. Dafür müssen sie schon von klein an hart trainieren.

 

 

 

 

 

In diesem Raum übten drei etwas ältere Schüler mit Stöcken ein paar atemberaubende Kunststücke ein. Die beiden Männer warfen geschickt die Stöcke zu der Frau, die die Stöcke mit dem Fuß oder der Hand zurück schleuderte. Als die Männer ihr einen wahren Hagel von Stöcken zuwarfen, sah es aus, als tanzte sie kickend und schlagend mit den Stöcken.